Hertha muss tatenlos zusehen

Stark: "Viele haben uns schon abgeschrieben"

Stark gibt sich im Abstiegskampf optimistisch. Foto: Imago
Stark gibt sich im Abstiegskampf optimistisch. Foto: Imago

Die Spieler von Hertha BSC müssen im Augenblick tatenlos zusehen, was die Konkurrenz im Abstiegskampf anstellt. Während der Quarantäne der Berliner hat zum Beispiel der 1.FC Köln Siege gegen RB Leipzig und den FC Augsburg aneinander gereiht und die Alte Dame auf den direkten Abstiegsplatz verdrängt. Niklas Stark gibt sich derweil kämpferisch.

"Viele haben uns schon abgeschrieben. Das sehen wir definitiv anders", zitiert der Tagesspiegel den Abwehrmann aus einer Medienrunde, die vor dem Kölner Sieg im Freitagabendspiel der Bundesliga stattfand. "Das ist auf jeden Fall eine Chance, es denen zu zeigen, die nicht an uns glauben. Wir können etwas Großes erreichen", so Stark. Hertha hat aktuell schon drei Nachholspiele gegenüber Köln in der Hand, liegt drei Zähler hinter den Geißböcken. Ein allzu oberflächlicher Blick auf die Tabelle kann also trügerisch sein.

"Natürlich ist das ein straffes Programm"

Allerdings ist es gleichzeitig auch zu einfach, bei den Nachholspielen mit einer Siegesserie von Hertha zu kalkulieren. Immerhin muss das Team von Trainer-Rückkehrer Pal Dardai nach Beendigung der Quarantäne am 03., 06., 09., 12. und 15.Mai antreten, ehe es vor dem 34. Spieltag wieder eine normale Trainingswoche gibt. "Natürlich ist das ein straffes Programm", sagt Stark. "Aber andere Mannschaften haben es auch schon geschafft, ein solches Programm zu bewältigen." Immerhin trifft Hertha dabei auch auf einige direkte Konkurrenten, namentlich den FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld und den 1.FC Köln.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
24.04.2021