Mainzer Defensivspieler

Stach vor DFB-Debüt: Was ihn mit dem HSV verbindet

Stach wurde von Flick für die A-Nationalmannschaft berufen.
Stach wurde von Flick für die A-Nationalmannschaft berufen. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Als vermeintlich überraschender Nationalspieler wurde Anton Stach vom 1. FSV Mainz 05 von Bundestrainer Hansi Flick für die anstehenden Länderspiele nominiert. Der Defensivspieler besitzt eine Vergangenheit in der Fußballschule des HSV - und könnte nun für ein Novum sorgen.

Anton Stach ist Sohn des bekannten Sport-Kommentators Matthias Stach. Und Letzterer schickte seinen Buben im Frühjahr 2006 in die Talentschmiede des HSV. Simon Köster, Chef der HSV-Fußballschule, sagte angesichts Stachs Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft gegenüber der Bild: "Wir würden uns sehr für Anton freuen, wenn er es schaffen sollte."

Stach kann nun auch den HSV stolz machen

Und Köster weiter: "Ohne damals eine solche Karriere erahnen zu können, erkannte man sein Talent. Anton hatte schon als kleiner Buttje ein guts Gefühl für Ball und Raum." Stach zog es im Anschluss über die Jugend von Buchholz über Werder Bremen, Nordwest, Ösnabrück, SSV Jeddeloh, VfL Wolfsburg und Greuther Fürth zum 1. FSV Mainz 05. Sollte der 23-Jährige nun gegen Israel (Samstag, 20.45 Uhr) und/oder die Niederlande (Dienstag, 20.45 Uhr) zum Debüt für die deutsche Nationalmannschaft kommen, wäre er der Erste aus der HSV-Talentschmiede, dem dies gelang.

Um Verwirrung zu vermeiden: Während bei der HSV-Fußballschule junge Kicker für zeitlich begrenzte Camps angemeldet werden können, ist es aber nicht mit dem HSV-Nachwuchs - den Jugendmannschaften, die komplette Abteilungen bis zu den Profis durchlaufen - gleichzusetzen. Der HSV-Nachwuchs hat derweil schon Nationalspieler wie beispielsweise Jonathan Tah oder Shkodran Mustafi hervorgebracht. Stach könnte nun der Erste aus der HSV-Fußballschule werden.

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Adrian Kuehnel  
24.03.2022