2. Bundesliga

Roundup: St. Pauli kassiert in Magdeburg erste Saisonniederlage

Die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler verlor am 21. Spieltag. Foto: Selim Sudheimer/Getty Images
Die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler verlor am 21. Spieltag. Foto: Selim Sudheimer/Getty Images

Tabellenführer FC St. Pauli unterliegt dem 1. FC Magdeburg 0:1. Fortuna Düsseldorf und der SV Elversberg trennen sich 1:1. Und Eintracht Braunschweig besiegt den Karlsruher SC 2:0.

FC St. Pauli verliert erstmals in der laufenden Saison

Für den FC St. Pauli ging es am 21. Spieltag der 2. Bundesliga auswärts zum 1. FC Magdeburg: Tabellenerster gegen Tabellen-13. lautete die Ausgangslage. Doch die Hamburger taten sich am Samstagmittag schwer. St. Pauli startete zwar vielversprechend ins Spiel, ließ aber Torchancen wie durch Eggestein, der im Strafraum völlig freistand, liegen (4.). Magdeburg war also keineswegs chancenlos, hatte ebenfalls eine gute Möglichkeit, doch Bockhorn scheiterte an Vasiljs Fußabwehr (13.).

Im zweiten Durchgang legte St. Pauli ähnlich wie im ersten los und präsentierte sich erst einmal dominant, doch aus der Großchance, die Metcalfe nach einer Flanke von Eggestein erhielt, wurde ebenfalls nichts: Der Australier scheiterte anm parierenden Reimann (63.). Nur wenige Minuten später bot sich für die Gäste wieder eine aussichtsreiche Gelegenheit. Heber unterlief ein Stockfehler, Metcalfe kam zum Abschluss, doch der Ball wurde minimal vom Tor weggelenkt (67.). Und dann waren es plötzlich die Magdeburger, die in Führung gingen. Amaechi fing einen zu kurz geratenen Pass von Vasilj ab, legte rüber zu Atik, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (72.). Weil St. Pauli dem nichts mehr entgegenzusetzen hatte, war die erste Saisonniederlage dadurch besiegelt.

Braunschweig lässt gegen den KSC nichts zu

Das abstiegsbedrohte Eintracht Braunschweig hatte am Samstagmittag den Karlsruher SC zu Gast, der sich im Tabellenmittelfeld der 2. Bundesliga bewegt. Doch der vermeintlichen Favoritenrolle wurde der KSC nicht gerecht. Schon nach zwölf Minuten bekamen die Braunschweiger einen Elfmeter zugesprochen, Kobald schubste Bicakcic im Strafraum, kurz darauf verwandelte Kurucay den Schuss in die linke Ecke. Doch die Hausherren hatten Glück, dass der KSC 20 Minuten später ein Geschenk nicht annahm: Donkor spielte unfreiwillig im eigenen Strafraum auf Nebel, der bediente per Flanke Zivzivadze; die Eintracht konnte gerade noch so zur Ecke klären (32.). Zur Halbzeit führten damit die Gastgeber.

Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Braunschweiger erneut fahrig, leichtfertig verloren sie den Ball im Spielaufbau. Allerdings konnten die Karlsruher daraus kein Profit schlagen, nach einem Abschluss von Matanovic rettete Hoffmann zur Ecke (50.). Obwohl die Eintracht den Gästen immer wieder Möglichkeiten anbot, war es dann aber wieder Braunschweig, dass gefährlich wurde - und Erfolg hatte. Nach einer Ecke setzte Lucoqui nach, die Kugel landete bei Kurucay, der wiederum beförderte den Ball zu Bicakcic, der zum 2:0 erhöhte (75.) und somit zugleich den Endstand markierte.

Elversberg gleicht aus und schnuppert am Sieg

Mit Fortuna Düsseldorf und dem SV Elversberg standen sich zwei Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gegenüber. Und die Fans in Düsseldorf mussten am Samstagmittag gerade mal 19 Minuten warten, bis sie jubeln durften. Nach einer Flanke verlängerte Vermeji den Ball mit der Schulter ins Zentrum zu Johannesson, der aus kurzer Distanz abzog und die Fortuna in Führung brachte (19.). Die Gäste aus Elversberg konnten unterdessen von Glück sprechen, dass es zur Pause nicht schon 0:2 stand. Denn die Düsseldorfer hatten vor dem Seitenwechsel noch zwei Chancen: Erst rettete Kristof gegen Tanaka (31.), dann scheiterte Quarshie am Aluminium (35.).

In der zweiten Hälfte wollte sich Elversberg aus der eigenen Hälfte befreien, den Ausgleichstreffer erzielen. Und das gelang recht schnell. Nur acht Minuten waren im zweiten Durchgang gespielt, da legte Rochelt im Strafraum quer auf Boyamba, der das 1:1 markierte. Die Gäste stellten im Verlaufe der zweiten Halbzeit dann um, agierten fortan mit einer Fünferkette und machten die Räume für die Düsseldorfer eng. Zwar ergaben sich für die Hausherren noch die ein oder anderen Möglichkeiten, ein Treffer gelang Fortuna aber nicht mehr. Dafür vermeintlich Elversberg: Faghir schob ein, stand aber im Abseits (90.). Der Treffer zählte nicht, es blieb beim Remis.

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Adrian Kühnel  
10.02.2024