Aus im Pokal-Achtelfinale

Sportchef Jakobs: "Das war eine echte Achterbahnfahrt"

Kölns Sportchef Jörg Jakobs musste die Pokalniederlage erst einmal verdauen.
Kölns Sportchef Jörg Jakobs musste die Pokalniederlage erst einmal verdauen. (Foto: Christof Koepsel/Getty Images)

Die Köpfe hingen nach Schlusspfiff tief. Der 1. FC Köln ist im Achtelfinale des DFB-Pokals ausgeschieden, nachdem man den Gegner des Hamburger SV zunächst dominiert hatte.

Die Domstädter starteten besser in die Partie, ließen dann aber nach. In allerletzter Sekunde rettete sich der 1. FC Köln noch ins Elfmeterschießen, wo es eine kuriose Niederlage setzte. Insgesamt ein Auf und Ab der Gefühle, wie auch FC-Sportchef Jörg Jakobs es beschrieb: „Das war eine echte Achterbahnfahrt!“

Pokal-Aus: Chancenwucher als Hauptgrund

Der 51-Jährige hatte zuvor ein „gutes Spiel beider Mannschaften“ gesehen, in dem kein Klassenunterschied zu erkennen war. „Der HSV hat seine Sache gut gemacht“, lobte der sportliche Leiter des 1. FC Köln das gegnerische Team und gratuliere zum Einzug ins Pokal-Viertelfinale. Jakobs weiß aber auch, weshalb seine Mannschaft nicht dort steht: „Wir sind an unserer Chancenverwertung gescheitert.“

"Ich habe schon so etwas befürchtet"

Seine Kölner vergaben vor allem in der Anfangsphase etliche Hochkaräter, was letztendlich bestraft wurde. „Wir machen die Chancen nicht, dann gewinnst du auch das Spiel nicht“, legte Jakobs den Finger in die Wunde. Dass am Ende ein kurios getretener Elfmeter von Florian Kainz, der wegen einer Doppelberührung nicht zählte, war das sogenannte i-Tüpfelchen. „Ich habe die Flugkurve des Balles gesehen und schon so etwas befürchtet. Das passte zum Spielverlauf“, sagte Jakobs zur entscheidenden Szene.

Tom Jacob  
19.01.2022