Angst vor "Supermacht"

Sponsoring-Sperre: Nur ManCity hält zu Newcastle

Mit mächtigen Investoren im Rücken ist die Euphorie in Newcastle groß.
Mit mächtigen Investoren im Rücken ist die Euphorie in Newcastle groß. Foto: Ian MacNicol/Getty Images

Newcastle United will nach der Übernahme durch einen saudi-arabischen Staatsfonds ambitioniert und mit vermutlich beachtlichen Investitionen angreifen. Doch die Konkurrenz in der Premier League will dem Vorhaben der 'Magpies' Steine in den Weg legen. Lediglich Manchester City hält zum Traditionsklub aus Newcastle.

Mit großer Mehrheit beschlossen die Premier-League-Vereine auf einer kurzfristig einberufenen Sitzung ein vorübergehendes Verbot von Sponsorverträgen eines Klubs mit Unternehmen aus dem Besitz ihrer Eigner. Wie die britische Tageszeitung The Guardian vermeldet, soll von den insgesamt 20 Klubs aus dem englischen Fußballoberhaus einzig Newcastle United gegen die Neuregelung gestimmt haben.

Konkurrenz will Newcastle United bremsen

Manchester City, das bereits für die staatliche Fluglinie Etihad Airways seines Besitzers aus Abu Dhabi wirbt, hat sich demnach enthalten. Sowohl Newcastle United als auch der amtierende Meister aus Manchester nannten wohl wettbewerbsrechtliche Bedenken als Motiv für ihr Abstimmungsverhalten. Die beschlossene Regelung zielt ganz offensichtlich gegen Newcastle United.

Die Konkurrenz aus der Premier League will verhindern, dass der neureiche Klub aus dem Norden des Landes dank seiner neuen Eigentümer unverhältnismäßig aufrüsten und damit die Kräfteverhältnisse in der Premier League nachhaltig verändern kann. Zuletzt hatte bereits Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool davor eindringlich gewarnt (fussball.news berichtete).

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Adrian Kuehnel  
19.10.2021