Werder-Coach setzt auf Baumann

Spätestens zum Geburtstag: Kohfeldt will offensiven Sechser

Kohfeldt wünscht sich noch einen speziellen Spielertypen. Foto: Martin Rose/Getty Images
Kohfeldt wünscht sich noch einen speziellen Spielertypen. Foto: Martin Rose/Getty Images

Werder Bremen bereitet sich dieser Tage in Österreich auf die neue Saison vor. Die soll die Beinahe-Katastrophe der abgelaufenen Spielzeit vergessen machen. Die Hanseaten wähnen sich auf einem guten Wege, aber Florian Kohfeldt macht noch einen fehlenden Spielertypen in seinem Aufgebot aus.

"So wie der Kader jetzt hier steht, sind wir nahezu vollständig. Wir würden nur noch gerne auf der Sechs jemanden dazuholen", zitiert das Portal Deichstube den Chefcoach. Dabei geht es für ihn um einen dynamischen Mittelfeldmann, der die Position offensiv interpretiert. "Nicht einer, der nur nach hinten gedacht werden kann, sondern auch nach vorne", soll es laut Kohfeldt sein. Ein Kandidat wäre dabei der zuletzt mehrfach mit den Hanseaten in Verbindung gebrachte Mario Lemina, den sich Werder vom FC Southampton aktuell aber wohl keineswegs leisten kann.

Erras einer wie Gebre Selassie

Kohfeldt weiß, dass gerade im Transfersommer 2020 Geduld gefragt ist. "Ich kenne die Beharrlichkeit von Frank. Am 5. Oktober habe ich Geburtstag, das wäre auch ein guter Moment für ein Geschenk", sagt der Siegener. An diesem Tag endet das Transferfenster in der Bundesliga. Für den Augenblick bleibt es im zentralen Mittelfeld also bei Patrick Erras als Neuzugang. Der 25-Jährige vom 1.FC Nürnberg spielt den defensiven Part auf der Sechs nach Gusto von Kohfeldt. "Patrick könnte jemand werden, der irgendwann die Rolle von Theodor Gebre Selassie übernimmt – die Rolle des unterschätztesten Spielers", so das durchaus große Lob des Übungsleiters.

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Lars Pollmann  
25.08.2020