Eintracht Frankfurt

Sow selbstkritisch: "Gehen nicht dahin, wo es weh tut"

Sow war mit der Leistung der SGE unzufrieden. Foto: Getty Images
Sow war mit der Leistung der SGE unzufrieden. Foto: Getty Images

Am Beispiel Eintracht Frankfurt lässt sich die Schnelllebigkeit des Fußballs ablesen. Vor einer Woche war die Vorfreude der Hessen auf die Champions League nach zwei spektakulären Siegen gegen Werder Bremen und RB Leipzig auf dem Höhepunkt. Heute ist dieses Hochgefühl nach Niederlagen gegen Sporting und den VfL Wolfsburg Ernüchterung gewichen. Auch bei Djibril Sow, der sich selbstkritisch äußert.

"Momentan ist es einfach so, habe ich das Gefühl, dass wir nicht in diese Situationen gehen, wo es weh tut und den letzten Pass nicht gut zu Ende spielen", zitiert die Hessenschau den Mittelfeldmann. Solche Kritik hätte nach dem 4:0 über Leipzig noch grotesk angemutet, nach einer ziemlich zahnlosen Vorstellung gegen Wolfsburg scheint sie angebracht. "Ich glaube, das ist eine Kopfsache und das müssen wir schleunigst ändern", sagt Sow weiterhin.

"Das werden die Jungs auch hören"

Der Schweizer dürfte so Chefcoach Oliver Glasner zustimmen, der nach der Partie eine "ganz, ganz große Mängelliste" herunterratterte. Sow und Co. winkt am Sonntag wohl eine ordentliche Standpauke durch den Übungsleiter. "Ich werde sehr klare Worte finden müssen. Es gibt ein paar Themen, die besprochen werden müssen und das werden die Jungs auch hören", kündigte der Österreicher an. Das gute für die Eintracht: Sie bekommt durch die Königsklasse schnell die Chance zur Wiedergutmachung. "Gegen Olympique Marseille wird es ein ganz anderes Spiel", verspricht Sportchef Markus Krösche. Diesmal hofft Frankfurt also auf einen schnellen Stimmungsumschwung, auf den sie zuletzt hätte verzichten können.

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Lars Pollmann  
11.09.2022