Heimpleite

Sow kritisiert: "Haben es wieder nicht konsequent verteidigt"

Großer Ärger bei Frankfurts Djibril Sow. Foto: Getty Images

Der Fehlstart im neuen Jahr ist für Eintracht Frankfurt perfekt. Im dritten Spiel in 2022 setzte es die zweite Niederlage, die Hessen blieben auch beim 0:2 gegen Arminia Bielefeld sieglos. Mittelfeldspieler Djibril Sow legte anschließend den Finger in die Wunde. 

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Bittere Pleite für Eintracht Frankfurt! Gegen Arminia Bielefeld setzte es für das Team von Trainer Oliver Glasner eine 0:2-Heimniederlage - die zweite in Folge. "Bielefeld war sehr effizient, sie haben das gut gemacht. Das Spielglück war ganz klar bei ihnen. Und wir haben es wieder nicht konsequent verteidigt", kritisiere Djibril Sow nach dem Spiel auf DAZN. Bei beiden Gegentoren in der ersten Hälfte (5. und 27. Minute) sah die Hintermannschaft der Frankfurter gar nicht gut aus. 

"Sehr viel Mühe vor dem Tore"

Und vorne? Da drückt in diesem Jahr ebenfalls der Schuh. Jesper Lindström (16.) und Rafael Borre (35./90.) vergaben ihre Hochkaräter kläglich. "Vor dem Tor haben wir sehr viel Mühe, die Bälle ins Netz zu schießen", konstatierte Sow. Seine Forderung: "Wir haben viele gute Bälle reingebracht. Heute war die Präsenz vor dem Tor nicht gut. Da müssen wir wieder viel konsequenter werden vor dem Tor." 

"Jetzt kommt wieder Druck"

Dennoch stecken die Hessen nach nur einem Punkt aus drei Spielen in 2022 nicht auf. Nach der zweiwöchigen Pause geht es für die Eintracht dann zum VfB Stuttgart. "Man gewinnt mal, man verliert mal. Natürlich kommt jetzt wieder Druck. Aber wir sind eine junge Mannschaft und müssen weiter arbeiten", so Eintrachts Antreiber weiter. 

Benjamin Heinrich  
21.01.2022