Trapp bedankt sich

Sow: "Ich war fast ein zweiter Torhüter"

Djibril Sow (m.) rettet gegen Unions Robin Knoche (l.) für die Eintracht auf der Linie. Foto: Imago

Djibril Sow absolvierte beim 5:2-Sieg von Eintracht Frankfurt gegen Union Berlin ein starkes Spiel, war in der Anfangsphase für die Hessen sogar als "Torhüter" gefragt und brillierte auch auf der Linie.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Bereits in der 1. Minute waren Djibril Sows Künste auf der Linie gefragt, als er im Heimspiel gegen Union Berlin einen Ball von Berlins Verteidiger Robin Knoche nach einem Eckball von der eigenen Linie kratzte. In der 20. Minute rettete der Schweizer in ähnlicher Manier auch gegen Stürmer Joel Pohjanpalo. "In der Anfangsphase war ich fast ein zweiter Torhüter. Wir wussten, dass sie stark sind bei Standards. Das haben wir nicht gut verteidigt. Da hatten wir etwas Glück", sagte der Mittelfeldmann von Eintracht Frankfurt nach dem Spiel und wurde bei seinen Statements von Eintracht-Keeper Kevin Trapp unterbrochen, der sich bei ihm für die Rettungstaten bedankte.

Hütter: "Das war so nicht ausgemacht"

Sein Trainer Adi Hütter war hingegen überhaupt nicht glücklich, dass seine Hintermannschaft gleich doppelt so sehr in die Bredouille kam, dass der 23-Jährige für den bereits geschlagenen Trapp retten musste: "Das war nicht so ausgemacht, dass er zweimal auf der Linie rettet." Bereits im Vorfeld hatte der Österreicher vor Berlins Standardstärke gewarnt, auf die großbewachsenen Akteure bei Union verwiesen. Durch den Ausfall von Abwehrchef Martin Hinteregger "war es um einiges schwieriger, was die Standards angeht." Ein Sonderlob gab es allerdings für Sow und das nicht nur für seinen Qualitäten auf der Linie: "Er war im Zentrum sehr, sehr wichtig und hat gezeigt, warum wir ihn geholt haben."

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Benjamin Heinrich  
21.03.2021

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