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Sosa-Transfer kam kurzfristig zustande - VfB verzichtete auf Ersatz

Borna Sosa trägt nicht mehr das Trikot des VfB Stuttgart. Foto: Getty Images.
Borna Sosa trägt nicht mehr das Trikot des VfB Stuttgart. Foto: Getty Images.

Nach fünf Jahren beim VfB Stuttgart ging Borna Sosas Wunsch in Erfüllung. Der Linksverteidiger ist am Freitag zu Ajax Amsterdam gewechselt und wagt beim niederländischen Spitzenklub den nächsten Schritt auf der Karriereleiter - auch, weil dort niemand Geringeres als Sven Mislintat für die Kaderplanung verantwortlich ist.

Galt Borna Sosa zunächst als Kandidat beim FC Sevilla, so sicherte sich letztendlich Ajax Amsterdam die Dienste des kroatischen Linksverteidigers, der sich beim VfB Stuttgart einen Namen als zuverlässiger Flankengeber gemacht hat. Gemäß den Stuttgarter Nachrichten dürfen sich die Schwaben auf eine Ablösesumme in Höhe von bis zu zehn Millionen Euro freuen.

Ajax meldete sich am Donnerstag

Wie die Zeitung schildert, soll der Transfer relativ kurzfristig über die Bühne gegangen sein. Demnach sei Ajax in Person von Sven Mislintat, bis November vergangenen Jahres Sportdirektor in Stuttgart und seit Mai dieses Jahres Technischer Direktor in Amsterdam, am Donnerstagabend bei den VfB-Bossen vorstellig geworden. Sosa, heißt es in dem Bericht, habe dem stetigen Abstiegskampf entfliehen wollen, während Ajax auf die - mittlerweile reduzierte - Ablöseforderung der Stuttgarter eingegangen sei.

VfB verzichtet auf Ersatz

Während Sosa mit Ajax in der Europa League antreten wird, hat der VfB nach Wataru Endo und Konstantinos Mavropanos den dritten Leistungsträger verloren. Da Maximilian Mittelstädt und Hiroki Ito für die linke Abwehrseite eingeplant sind, verzichtete Sportdirektor Fabian Wohlgemuth auf die Suche nach einem Ersatz. Stattdessen wurde mit Anthony Rouault der Nachfolger von Mavropanos verpflichtet.

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Florian Bajus  
02.09.2023