Flügelspieler soll den Durchbruch schaffen

Sosa: "Ich hatte Angebote" - VfB ließ Kroaten nicht ziehen

Sosa gilt als Flankenspezialist. Foto: Imago
Sosa gilt als Flankenspezialist. Foto: Imago

Der VfB Stuttgart hat aus den vergangen beiden Partien gegen Mainz 05 und Bayer Leverkusen vier Punkte geholt. Borna Sosa stand jeweils in der Startformation. Der Kroate soll in seiner dritten Saison bei den Schwaben den endgültigen Durchbruch schaffen. Der Klub schob deshalb einem Abschied den Riegel vor.

"Sie wollten mich nicht gehen lassen. Ich hatte Angebote, aber der Klub hat sich entschieden, dass er mich nicht verkaufen will", so der Flügelspieler gegenüber der kroatischen Sportzeitung Sportske novosti. Einem Bericht des Portals Transfermarkt zufolge zeigten im Sommer Champions-League-Teilnehmer Olympiakos, Premier-League-Klub FC Watford und Cagliari Calcio aus der italienischen Serie A Interesse am 22-Jährigen. Der VfB hätte beim Kroaten wohl kaum die sechs Millionen Euro erzielt, die der Klub selbst 2018 an Dinamo Zagreb zahlte.

"Derzeit ist alles gut"

Nicht nur deshalb blieb Sosa in Stuttgart, der Verein hält auch große Stücke auf den U21-Nationalspieler. "Seine Qualitäten sind offensichtlich. Er hat einen monster linken Fuß, schlägt mit die besten Flanken in der Liga", so Sportdirektor Sven Mislintat bereits im August. Ein Abgang stand schon damals für die Verantwortlichen außer Frage. Sosa selbst ist damit durchaus d'accord. "Derzeit ist alles gut. Ich spiele, die Situation ist besser und ich bin zufrieden. Ich bin seit zwei Jahren in Stuttgart und habe in der Mannschaft einen guten Status." Aufgrund vieler Verletzungen kommt Sosa beim VfB bislang allerdings erst auf insgesamt 27 Pflichtspiele.

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Lars Pollmann  
07.10.2020