Dynamo-Profi

Sollbauer: 2. Liga muss sich vor England nicht verstecken

Sollbauer kam im Sommer von Barnsley nach Dresden. Foto: Imago
Sollbauer kam im Sommer von Barnsley nach Dresden. Foto: Imago

Aufgrund der Zugehörigkeit zahlreicher Traditionsklubs rühmen viele Beobachter die aktuelle 2. Liga als die stärkste in ihrer Historie. International gilt eher die englische Championship als stärkste 2. Liga der Welt. Michael Sollbauer kann den Vergleich anstellen, nachdem er vom FC Barnsley zu Dynamo Dresden gewechselt ist.

In South Yorkshire hatte der Verteidiger anderthalb Jahre verbracht, spielte unter anderem für den ehemaligen Bundesliga-Profi Valerien Ismael. "Auf der Insel ist Kick and Rush Trumpf. Das wird dort gelebt und geliebt", zitiert die Bild-Zeitung Sollbauer. "Da wird schnell und direkt in die gegnerische Hälfte gespielt, lange Bälle und intensive Zweikämpfe stehen auf der Tagesordnung", sagt der Österreicher.

"Größere Rolle für Ballbesitz, Spielaufbau und Taktik"

Im hiesigen Unterhaus sei zwar die Intensität ähnlich hoch, der Fokus liege aber auf anderen fußballerischen Dingen. "In Deutschland spielen Ballbesitz, Spielaufbau und Taktik eine größere Rolle. Insgesamt brauchen sich die deutschen Zweitligisten nicht vor den englischen zu verstecken", ist der Dynamo-Neuzugang nach zwei Spieltagen überzeugt. Mit den Sachsen hat Sollbauer einen Top-Start hingelegt, bereits vier Punkte auf dem Konto. Ein Faktor sei die gute Stimmung in der Mannschaft. "Man merkt, dass das letzte Jahr die Truppe sehr eng zusammen geschweißt hat", so Sollbauer.

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Lars Pollmann  
04.08.2021