Nach Leihe in die Schweiz

Sörensen: "Trainer hat gesagt, dass er mich als Neuzugang sieht"

Sörensen bestritt gegen Gladbach sein 100. Pflichtspiel für den FC. Foto: Imago
Sörensen bestritt gegen Gladbach sein 100. Pflichtspiel für den FC. Foto: Imago

Wenn Profifußballer mit Mitte 20 verliehen werden, gilt das gemeinhin als Ersatz für einen dauerhaften Wechsel, der eher aufgeschoben als aufgehoben ist. Eine Rückkehr steht in diesen Fällen nur selten an, und noch seltener hat der entsprechende Spieler dann die Chance auf nennenswerte Einsatzzeiten. Frederik Sörensen stellt beim 1.FC Köln die Ausnahme zu dieser Regel dar.

Der dänische Verteidiger verbrachte die Vorsaison leihweise in der Schweiz, gewann mit den BSC Young Boys Meisterschaft und Schweizer Cup. Nach seiner Rückkehr im August stand der inzwischen 28-Jährige bei allen drei Bundesligaspielen auf dem Feld, zuletzt sogar im Derby gegen Borussia Mönchengladbach über 90 Minuten. Dabei stand durchaus ein endgültiger Abschied im Raum, wie Sörensen gegenüber der Vereinshomepage zugibt.

"Bekomme die faire Chance"

"Es gab auch andere Angebote. Ich habe aber ein gutes Gespräch mit den Verantwortlichen hier beim FC gehabt, über meine Zukunft und meine Rolle in der Mannschaft", so der Abwehrmann. "Der Trainer hat mir gesagt, dass er mich als Neuzugang sieht und dass ich die faire Chance bekomme, mich zu beweisen." Markus Gisdol machte seine Worte nun also auch wahr. So verhalf er Sörensen zum 100. Pflichtspiel für den 1.FC Köln, womit bei seinem Abschied nach Bern definitiv nicht zu rechnen war.

"Gehöre zu den erfahreneren Spielern"

Fünf kümmerliche Kurzeinsätze hatte der ehemalige Nationalspieler zuvor in der Aufstiegssaison 2018/19 absolviert. Unter neuer Führung hat Sörensen aber wieder ein gutes Standing. "Ich gehöre zu den erfahreneren Spielern und ich versuche, in jedem Training mit gutem Beispiel voranzugehen und den jungen Spielern natürlich auch mit Rat zur Seite zu stehen, falls sie das brauchen", erklärt er. Am Sonntag will Sörensen mit Köln die ersten Punkte der Saison einfahren, es geht gegen Eintracht Frankfurt.

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Lars Pollmann  
13.10.2020