Abwehrmann nun beim FC Zürich

Sobiech liebäugelte mit Rückkehr: "St. Pauli hatte andere Gedanken"

Sobiech wäre gern wieder bei den Kiezkickern aufgeschlagen. Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images
Sobiech wäre gern wieder bei den Kiezkickern aufgeschlagen. Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images

Lasse Sobiech hat sich erneut ausleihen lassen. Der Abwehrmann vom 1.FC Köln spielte in der Rückrunde bis zum Abbruch der Saison für den belgischen Klub Royal Excel Mouscron, nunmehr ging es für ihn zum FC Zürich in die Schweiz. Geliebäugelt hatte er auch mit einer Rückkehr zum FC St. Pauli.

"Ich würde St. Pauli noch ein, zwei erfahrene Leute wünschen, um das Gesamtniveau zu heben. Ich hätte es gern gemacht. Aber St. Pauli hatte halt andere Gedanken im Kopf", so der 29-Jährige gegenüber der Hamburger Morgenpost. Gegenüber dem gleichen Blatt hatte der Mann aus dem Ruhrgebiet bereits gegen Ende der Vorsaison betont, dass die Hansestadt für ihn seine zweite Heimat geworden sei. Von 2013 bis '18 spielte er für den Hamburger SV und die Kiezkicker.

"Endlich mal wieder eine Integrationsfigur"

Dem FC St. Pauli drückt er nun aus der Ferne die Daumen. Und lobt die Entscheidung für Timo Schultz auf der Position des Cheftrainers. "Er ist ein junger aufstrebender Trainer. Mit ihm hat der Klub endlich mal wieder eine Identifikationsfigur. Die sind nicht nur am Millerntor, sondern auch allgemein rar geworden", so Sobiech. Der neue Übungsleiter Schultz hatte für den Klub zwischen der damalig drittklassigen Regionalliga, der 2. und 1. Bundesliga insgesamt über 130 Mal gespielt, nach dem Karriereende trat er gleich die Laufbahn als Trainer an.

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Lars Pollmann  
10.09.2020