VfB-Sturm

So will Matarazzo das Kalajdzic-Loch füllen

Matarazzo hat für den Sturm des VfB Stuttgart einen Plan.
Matarazzo hat für den Sturm des VfB Stuttgart einen Plan. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Der VfB Stuttgart befindet sich in der Bundesliga vor dem 12. Spieltag mit dem 15. Tabellenplatz nur knapp vor der Abstiegszone. Verantwortlich dafür ist auch die magere Torausbeute, an der Cheftrainer Pellegrino Matarazzo arbeiten will.

In der vergangenen Bundesliga-Saison waren allein 16 der 56 Tore, die der VfB Stuttgart erzielte, Torjäger Sasa Kalajdzic zuzuschreiben. Aufgrund einer Schulterverletzung bestritt der 24 Jahre alte Österreicher in dieser Saison aber erst ein Ligaspiel für die Schwaben. Und er ist wohl auch erst zur Rückrunde wieder vollständig fit. "Wir sind alle sehr zufrieden mit dem Verlauf. Aber bei der täglichen Behandlung habe ich immer das Gefühl, dass mir die Schulter herausgerissen wird", sagte er zu seiner Verletzung.

Matarazzo appelliert an seine Angreifer

Bis Kalajdzic wieder einsatzbereit ist, will Pellegrino Matarazzo seine weiteren Offensivleute jedoch so programmieren, dass auch diese Treffer erzielen können. "Wir wollen die Verantwortung, Tore zu erzielen, auf verschiedene Schultern verteilen", wird der VfB-Coach von der Bild-Zeitung zitiert. Der 43-Jährige teilte in diesem Zuge auch mit, woran es bislang noch hapert: "Wir siedeln uns oft in der gegnerischen Hälfte an, aber dann fehlt der letzte Pass oder der Abschluss kommt zu spät." Ob es bereits nach der Länderspielpause besser läuft? Auswärts geht es für die Stuttgarter gegen Borussia Dortmund (20. November, 15.30 Uhr). Dort gewann man im Vorjahr noch furios mit 5:1.

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Adrian Kuehnel  
16.11.2021