Wechsel zum Hamburger SV

"So schwierig war das gar nicht": Dompe zweifelte nicht

Dompe ist beim HSV schon gut angekommen. Foto: Getty Images
Dompe ist beim HSV schon gut angekommen. Foto: Getty Images

Jean-Luc Dompe hat bei seinen ersten Einsätzen im Dress des Hamburger SV angedeutet, eine Verstärkung für den Aufstiegsaspiranten sein zu können. Der Franzose wirbelt über den Flügel schon noch wenigen Trainingseinheiten unter Tim Walter. Der Transfer hat sich in die Länge gezogen, gezweifelt hat der 27-Jährige daran aber nie.

Deshalb kann er auch die Frage des Hamburger Abendblatts verneinen, ob es ihm schwergefallen sei, die Geduld zu bewahren, als sein Wechsel wochenlang mediales Gesprächsthema war, aber nicht über die Ziellinie ging. "So schwierig war das gar nicht. Ich hatte die ganze Zeit über WhatsApp-Kontakt mit Jonas Boldt und auch mit dem Trainer. Mir wurde die ganze Zeit das Gefühl vermittelt, dass es am Ende klappen würde. Und am Ende hat es ja auch geklappt", erklärt Dompe.

"Am Deadline-Day ist es schon stressiger"

Dennoch sei er durchaus glücklich, dass das Thema nicht womöglich sogar bis zum gestrigen Deadline Day heiß blieb, sondern der Wechsel früher perfekt wurde. "Ich bin vor allem froh, dass mein Transfer nicht in letzter Minute über die Bühne gegangen ist. Am Deadline-Day ist es schon stressiger", weiß Dompe, der schon zahlreiche Vereinswechsel hinter sich hat. Zwei Wochen ist er nun bereits in Hamburg und hat die Zeit sogar dafür genutzt, schon eine Wohnung zu finden.

"William ist ab jetzt mein kleiner Bruder"

Dompe scheint die Integration beim HSV gut von der Hand zu gehen. So gut, dass er auch dem neuesten Kollegen helfen will. "William ist ab jetzt mein kleiner Bruder. Wir haben schon viel miteinander gesprochen." Gemeint ist William Mikelbrencis, der vom FC Metz nach Hamburg gewechselt ist. Ob der Rechtsverteidiger aber viel Hilfestellung braucht, wagt Dompe zu bezweifeln. "Ich muss sagen, dass William schon verdammt weit für sein Alter ist. Er weiß, worauf es ankommt. Auf die Einstellung und harte Arbeit. Der Rest wird von alleine kommen." Diese Lektion habe er selbst erst im Verlauf der Karriere lernen müssen, räumt der ehemalige französische Juniorennationalspieler ein.

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Lars Pollmann  
02.09.2022