Zwischen Genie und Wahnsinn

So sah Kehl Brandts Auftritt gegen Hertha

Julian Brandt schwankt beim BVB zwischen Genie und Wahnsinn.
Julian Brandt schwankt beim BVB zwischen Genie und Wahnsinn. Foto: Imago

Julian Brandt hat bei der Niederlage von Borussia Dortmund bei Hertha BSC wieder einmal zwei Gesichter gezeigt - wie die gesamte Mannschaft. Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl äußerte sich lobend und kritisch zugleich über den Nationalspieler.

Wenn Julian Brandt ins Rollen kommt, dann ist er vom Gegner kaum zu stoppen. Dann nimmt er Bälle elegant an und mit, verwertete schwierigste Pässe und versenkt Abspiele höchstpräzise im Gehäuse. So auch bei Hertha BSC, als der 25-Jährige auf einen Fehler der Gastgeber spekulierte und technisch blitzsauber zur Führung einlupfte. Doch statt 1:0 lautete das Endergebnis aus Sicht von Borussia Dortmund am Ende 2:3.

Kehl ordnet Brandts Leistung ein

Und auch daran hatte Brandt mit unglücklichen Aktionen vor den Hertha-Treffern seinen Anteil. Sebastian Kehl vermutete im kicker: "Ich denke, er versucht selbst eine Erklärung dafür zu finden, damit wird er sich beschäftigen." Der Lizenzspielerleiter verwies einerseits zwar auf starke fünf Treffer und vier Vorlagen in den ersten 17 Partien, doch er  fand auch mahnende Worte in seiner Analyse: "Wir sehen den Aufwärtstrend in der Hinrunde, er hat deutlich mehr Scorerpunkte gesammelt, aber er wird gestern mit den zweiten 45 Minuten auch nicht zufrieden sein." An der Konstanz wird Brandt arbeiten müssen, damit er im

Florian Bolker  
19.12.2021