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Trotz Streich und Abstiegskampf: So nachhaltig spielt Freiburg Fairplay!

Der SC Freiburg spielt Fairplay.
Der SC Freiburg spielt Fairplay. Foto: Getty

Mannschaften, die um den Klassenerhalt bangen, spielen dem Vorurteil nach oft "schmutzig" und begehen viele Fouls. Zudem gilt: Trainer, die sehr emotional an der Seitenlinie agieren, haben meist auch zahlreiche Spieler, die viele Strafkarten kassieren. Beim SC Freiburg ist - mal wieder - alles anders.

Vergangene Saison gewannen die Freiburger die Fairplay-Wertung mit nur 50 Strafpunkten gemeinsam mit dem BVB. Die Mannschaft von Trainer Christian Streich sammelte "nur" 42 Gelbe Karten, eine Gelb-Rote und eine Rote Karte. Im Schnitt kassierten die Breisgauer also nicht mal zwei Strafkarten pro Partie. Auch in dieser Saison liegt Freiburg trotz schwächerem Saisonstart wieder in den Top Drei der Fairplay-Tabelle, nur der BVB (21) hat noch weniger Strafpunkte als Freiburg (23), die bilang noch ohne Platzverweis auskamen.

Wenige Fouls als Markenzeichen des SCF

Seit Ihrem Wiederaufstieg 2016/17 waren die Freiburger in der Fairplay-Tabelle nie schlechter als auf Rang Acht platziert. Das ist umso beachtlicher, da Freiburg in der Regel um den Klassenerhalt kämpft und Trainer Christian Streich sehr emotional an der Seitenlinie agiert und auch mal eine Diskussion mit den Schiedsrichtern führt. Auch auffällig: Freiburg spielt sehr laufintensiv, vermeidet aber meist unnötige Foulspiele. Nur Bayern, Dortmund, Gladbach und Augsburg haben in der aktuellen Saison noch weniger Foulspiele verübt als Freiburg (160).  

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Daniel Michel  
07.01.2021