Vor der PSV-Überraschung

So konkret war es zwischen Hertha und Götze

Götze wechselt nicht ins Olympiastadion. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images
Götze wechselt nicht ins Olympiastadion. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Mario Götze hat am Dienstag ziemlich überraschend bei der PSV Eindhoven unterschrieben. Die Niederländer schnappten laut der Bild-Zeitung jetzt zu, damit der Weltmeister von 2014 für den internationalen Wettbewerb gemeldet werden kann. Zuvor stand nicht zuletzt ein Wechsel zu Hertha BSC im Raum.

Das Thema kam früh auf, schlummerte dann für einige Zeit, nur um zuletzt umso stärker zu köcheln. Laut eines Berichts von Sport Bild führten Götze und Trainer Bruno Labbadia kürzlich noch ein Telefonat von mehr als eineinhalb Stunden Länge. Dabei soll es unter anderem um den Fitnesszustand des Ex-Nationalspielers gegangen sein. Der 28-Jährige hat seit der Rückkehr der Bundesliga aus der Corona-Pause nur zwei Kurzeinsätze für Borussia Dortmund absolviert, hielt sich seit Saisonende privat fit.

Götze hätte umgesiedelt

Zudem habe Labbadia mit Götze über dessen mögliche Position bei der Hertha gesprochen. Der Chefcoach hätte ihn demnach in einer tornahen Rolle in der Offensive gesehen, womöglich als hängende Spitze hinter Matheus Cunha und Jhon Cordoba. Götze konnte sich einen Wechsel zur Alten Dame dem Magazin zufolge sehr gut vorstellen und kündigte gegenüber Labbadia an, seine Familie in die Hauptstadt zu verpflanzen. Letztlich aber entschied er sich für das erste Auslandsabenteuer der Karriere, wechselt von Dortmund knapp 150 Kilometer westwärts zur PSV. Den Ausschlag gab laut der Bild-Zeitung vor allem Trainer Roger Schmidt. Womöglich war er überzeugender als Labbadia.

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Lars Pollmann  
07.10.2020