VfL Wolfsburg

"So ist es ehrlicher": Schmadtke erklärt kurze Verlängerung

Schmadtke hat beim VfL ein Enddatum im Visier. Foto: Getty Images
Schmadtke hat beim VfL ein Enddatum im Visier. Foto: Getty Images

Der VfL Wolfsburg hat am Freitag die Vertragsverlängerung von Jörg Schmadtke verkündet. Dabei hat sich der Sportchef der Niedersachsen lediglich bis Ende Januar 2023 an den Klub gebunden. Seine Tätigkeit bei den Wölfen endet damit nach der übernächsten Transferperiode.

"Ich finde eine Verlängerung bis Januar nicht ungewöhnlich. Die Planungen für die nächste Saison sind mit dem Transfer-Fenster im Winter abgeschlossen", erklärt der frühere Bundesliga-Torwart die kurze Vertragsdauer gegenüber der Bild-Zeitung. Ab Februar begleite ein Sportchef die laufende Saison eher. Und da Schmadtke die Saison 2023/24 nicht mehr aktiv gestalten soll, trennen sich die Wege ein paar Monate zuvor.

"Fairer dem Arbeitgeber gegenüber"

"Ich finde meine Verlängerung bis Januar auch fairer dem Arbeitgeber gegenüber. So ist es ehrlicher", betont Schmadtke. Wolfsburg spart sich immerhin einige Monate Gehalt, zudem gilt die Nachfolgeregelung als bereits feststehend. So soll der aktuelle Sportdirektor Marcel Schäfer beim VfL in die erste Reihe rücken, sobald Schmadtke seine letzten Arbeitstage hinter sich gebracht hat. Der Meisterspieler von 2009 wird dann auch die strategische Planung übernehmen, die in der zweiten Saisonhälfte anfällt.

"Stand jetzt ist dann Schluss"

Zuletzt war der 57-jährige Schmadtke unter anderem als potenzieller Nachfolger von Max Eberl bei Borussia Mönchengladbach gehandelt worden, zudem fällt sein Name bisweilen auf ehemaligen Stationen, so unter anderem bei Fortuna Düsseldorf. Schmadtke allerdings bereitet sich nicht darauf vor, einen neuen Klub zu übernehmen: "Stand jetzt ist im Februar Schluss." Der Geschäftsführer wird dann viereinhalb Jahre in Wolfsburg hinter sich haben.

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Lars Pollmann  
18.02.2022