Großes Wiedersehen

"So ist der moderne Fußball": Orban vor Bayern ohne Groll

Orban trifft unter anderem auf Sabitzer. Foto: Imago
Orban trifft unter anderem auf Sabitzer. Foto: Imago

Das Spitzenspiel des 4. Bundesliga-Spieltags bestreiten am Samstagabend RB Leipzig und der FC Bayern. Das Duell des Titelverteidigers gegen den Vizemeister steht unter besonderen Vorzeichen, weil die Münchner bei den Sachsen gewildert haben. Willi Orban hegt darüber aber keinen Groll.

Julian Nagelsmann und eine Reihe Mitarbeiter, außerdem Marcel Sabitzer und Dayot Upamecano: Der FC Bayern hat sich im Sommer kräftig bei RB Leipzig bedient. Das frühe erste Wiedersehen mit den ehemaligen Weggefährten hat für Orban deshalb aber keine überbordende Brisanz. "So ist der moderne Fußball. Es gibt viel Fluktuation und so triffst du eben oft auf ehemalige Kameraden", sagt der ungarische Nationalspieler gegenüber der Bild-Zeitung.

"Julians Spielweise die letzten zwei Jahre gesehen"

Für den Abwehrmann stehe deshalb auch die "sportliche Herausforderung" im Vordergrund, nicht das Wiedersehen mit den alten Kumpels. Die Aufgabe ist für Leipzig schwer genug. "Das Gute ist vielleicht, dass wir Julians Spielweise die letzten zwei Jahre gesehen haben. Ich glaube, da sieht man jetzt schon einige Parallelen." Der 28-Jährige hat in zehn Anläufen noch nicht gegen den Rekordmeister gewonnen, beim einzigen Sieg von Leipzig gegen die Bayern im Jahr 2018 saß er auf der Bank.

"Sabitzer und Upamecano sind super Typen"

Trotz des sportlichen Fokus wird für Orban und Co. aber sicher auch die Möglichkeit eines kurzen Austauschs mit den nun ehemaligen Kollegen bestehen. "Sabitzer und Upamecano sind super Typen, gerade mit Sabitzer habe ich ja viele Jahre zusammengekickt. Wir sind im gleichen Sommer gekommen und haben uns durch die 2. Liga gekämpft", erklärt Orban. Die freundschaftliche Verbundenheit ruht zwischenzeitlich für 90 Minuten plus Nachspielzeit.

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Lars Pollmann  
11.09.2021