Serbischer Stürmer

So erklärt Hütter Jovics Torlos-Krise

Luka Jovic (l.) und Filip Kostic ärgern sich über die vergeben Chance des Angreifers in Leipzig. Foto: Imago

Sieben Spiele wartet Angreifer Luka Jovic bei Eintracht Frankfurt bereits auf einen Torerfolg. Die Hoffnungen bei den Hessen sind dennoch groß, dass der Serbe zum Saisonfinale ein entscheidender Faktor sein wird.

Seine Rückkehr war spektakulär und glich nahezu einem Hollywood-Steifen. Nach eineinhalb unglücklichen Jahren kehrte Luka Jovic im Januar von Real Madrid zu Eintracht Frankfurt zurück. Nach seiner Einwechslung im Heimspiel gegen den FC Schalke 04 (3:1) schnürte der 23-Jährige gleich einen Doppelpack. Es folgte noch ein Treffer beim 5:1 in Bielefeld zwei Spieltage später, seit nunmehr sieben Partien ist Jovic aber torlos. Auf Nachfrage von fussball.news erklärte Trainer Adi Hütter, warum der Stürmer derzeit nicht mehr knipst und wie der Knoten platzen soll: "Er muss jetzt eine Durststrecke übertauchen. Er hatte aber auch nicht so viele Einsatzminuten. Das ist sicherlich auch ein Grund. Luka ist ein Spieler, der, wenn er über 80 oder 90 Minuten spielt, zu mehr Torchancen kommt." 281 Minuten ist Jovics letztes Tor allerdings mittlerweile her.

Jovic soll der Eintracht noch Spiele gewinnen

Dennoch sind Erwartungen und Hoffnungen an die Leihgabe von Real Madrid weiterhin groß. Zuletzt brillierte bei der Eintracht vor allem die Doppel-Zehn. Die Doppelspitze kam von Anfang an nur beim 1:1 gegen den VfB Stuttgart zum Zuge. Das könnte sich schon in der kommenden Heimpartie gegen Union Berlin ändern: "Es wäre schon, wenn sich das bewahrheiten würde, was ich am Anfang gesagt habe: Dass er hinten heraus genau der Spieler sein kann, der uns die Spiele gewinnt. Schauen wir mal, wie es in den kommenden Spielen mit ihm weitergeht." Jovic soll die Eintracht in die Champions League knipsen. Gegen Union Berlin ist die Doppelspitze fast schon alternativlos, weil mit Amin Younes (5. Gelbe Karte) ein Zehner ausfallen wird. Gut möglich, dass der Jovic-Knoten gegen die Köpenicker platzt. Mit mehr Einsatzzeit sollen die Tore schließlich von selbst kommen. Und das am besten schon vor der Länderspielpause.

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Benjamin Heinrich  
18.03.2021

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