Vertrag noch nicht unterschrieben

SMS-Spenden: Fans sollen bei Finanzierung von Özil helfen

Özil versetzt Fenerbahce in Euphorie. Foto: Imago
Özil versetzt Fenerbahce in Euphorie. Foto: Imago

Mesut Özil beherrscht seit Tagen die Schlagzeilen in der Türkei, dabei ist sein Vertrag bei Fenerbahce noch immer nicht unterschrieben. Letzte Details sind noch zu klären, sein Debüt könnte der Weltmeister von 2014 ausgerechnet im Derby mit Galatasaray Anfang Februar geben. Bei der Finanzierung des neuen Superstars sind derweil auch die Fans aufgefordert.

"Wir sind auch auf eure finanzielle Unterstützung angewiesen", zitiert die Bild-Zeitung Klub-Präsident Ali Koc. "Am Tag der Unterschrift werde ich euch auffordern, einen Rekord zu brechen. Mit einer SMS-Kampagne. Vielleicht kommen dabei 300.000, 500.000 oder vielleicht sogar eine Million SMS zusammen." Pro Kurznachricht sollen dabei umgerechnet rund 2,20 Euro fließen, Fenerbahce hoffe also auf etwa zwei Millionen Euro.

"Großer Andrang auf die Trikots"

Außerdem sollen die Fans kräftige Nachfrage an Özil-Jerseys mit der Nummer 67 zeigen. "Ich glaube und weiß, dass es einen großen Andrang auf die Trikots geben wird", so Koc. Dem Boulevardblatt zufolge rechnet der Klub mit einer Million verkaufter Hemden noch bis Saisonende. Beim Trikotverkauf profitieren die Vereine stets nur zu einem Bruchteil, es käme aber dennoch ein hübsches Sümmchen zusammen. Özil soll in Istanbul bis 2024 mehr als 15 Millionen Euro verdienen, Fenerbahce schleppt dabei bereits einen beträchtlichen Schuldenberg vor sich her. Auch deshalb sollen die frenetischen Fans ihrem Lieblingsklub unter die Arme greifen.

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Lars Pollmann  
24.01.2021

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