Trent Alexander-Arnold

Slapstick-Nunez? TAA stärkt LFC-Rekordeinkauf den Rücken

Nunez ist noch nicht angekommen. Foto: Getty Images
Nunez ist noch nicht angekommen. Foto: Getty Images

Der FC Liverpool hat Darwin Nunez im Sommer zum teuersten Einkauf der bisherigen Vereinshistorie gemacht. Den Stürmer von Benfica ließen sich die Reds dem Vernehmen nach eine Sockelablöse von 75 Millionen Euro kosten. In der Saisonvorbereitung hinterlässt der Uruguayer bisher einen unglücklichen Eindruck.

Luftlöcher beim Torabschluss, unsaubere Ballannahmen und ein bisweilen verlorener Gesichtsausdruck: Nach den ersten Einsätzen in Testspielen sieht sich Nunez gerade in den sozialen Medien großem Spott ausgesetzt (fussball.news berichtete). Tatsächlich hat der 23-Jährige alles andere als einen Raketenstart hingelegt, aber natürlich noch genügend Zeit, sich an das Niveau bei Liverpool unter Jürgen Klopp zu gewöhnen. Trent Alexander-Arnold, der dem neuen Stürmer demnächst möglichst viele Torvorlagen liefern soll, ist überzeugt, dass der Kollege schon bald auftauen wird.

 

"Wie mit den Londoner Bussen"

"Er ist noch dabei zu lernen, wie wir spielen, wir lernen, wie er spielt, und in Kürze werden wie diese Verbindung finden", zitiert das Liverpool Echo den Außenverteidiger. "Ich bin sicher, dass wir ihm die Bälle servieren werden, um Tore zu machen. Man sieht, dass er unbedingt das erste Mal treffen will. Aber ich bin überzeugt, sobald das kommt, ist es wie mit den Londoner Bussen", fährt Alexander-Arnold fort. Gemeint ist ein auf der Insel verbreiteter Spruch, der in etwa vergleichbar mit der 'Ketchup-Flasche' im deutschen Sprachgebrauch ist: Erst kommt in London (angeblich) gar kein Bus, dann aber fahren drei direkt nacheinander eine Haltestelle an.

"Er bewegt sich wie eine echte Nummer 9"

Dass Nunez mehr Qualität hat, als er bislang im Dress von Liverpool hat zeigen können, liegt auf der Hand. Für Benfica waren dem Nationalspieler zuletzt 26 Saisontore in Portugal gelungen, außerdem traf er in der Champions League sechsmal. "Er bewegt sich wie eine echte Nummer 9, er macht diese Läufe. Es geht nur darum, dass wir diese Verbindung herstellen. Schon bald wird alles gut sein", legt sich Alexander-Arnold fest.

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Lars Pollmann  
17.07.2022