Hamann und Matthäus zum Alaba-Poker

Sky-Experten sind sich einig: Alaba wird beim FC Bayern bleiben!

Im Champions League-Finale warf sich David Alaba (l.) hier in den Schuss von Neymar. Der Verteidiger zählt beim FC Bayern München zu einer festen Größe.
Im Champions League-Finale warf sich David Alaba (l.) hier in den Schuss von Neymar. Der Verteidiger zählt beim FC Bayern München zu einer festen Größe. (Foto: imago)

Seit Monaten zieht sich der Vertragspoker um David Alaba nun schon hin. Und noch immer konnte mit dem FC Bayern München keine Einigung erzielt werden. Geht oder bleibt er? Dietmar Hamann und Lothar Matthäus sind sich sicher: Alaba bleibt!

Ein Jahr hat Alaba beim FC Bayern München noch Vertrag. Sollte der Rekordmeister für den Österreicher noch ein wenig Geld einstreichen wollen, so müsse Alaba noch in diesem Sommer (Transferfenster-Ende: 5. Oktober) verkauft werden. Allerdings wollen die Münchner den gebürtigen Wiener gar nicht loswerden, stattdessen soll mit aller Macht eine Verlängerung des Kontraktes eingetütet werden. Offiziell schob Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Juni die Verhandlungen um Alaba hinten an, um die Saison bestmöglich zu Ende zu bringen. Diese ist nun schon seit ein paar Wochen um. Eine Bekanntgabe, wie es weitergeht, steht noch aus.

Experten einig: "Alaba würde Riesenlücke hinterlassen"

Dafür scheint sich hinter den Kulissen eine Entscheidung anzudeuten. Die Sky-Experten "Didi" Hamann und Matthäus gehen ganz klar von einem Verbleib Alabas beim FC Bayern München aus. "Alaba ist neben Robert Lewandowski einer der wichtigsten Spieler bei Bayern. Er würde eine Riesenlücke reinreißen, die nicht zu kompensieren wäre", so Hamann in seiner Einschätzung in einem Pressetalk, wo auch fussball.news zugeschaltet war. "Aber das wird nicht passieren, weil er bei Bayern bleiben wird." Mehrere Top-Klubs sollen sich um den österreichischen Nationalspieler umgehört haben, unter anderem auch Paris Saint-Germain. Laut Matthäus befinden sich in diesem Corona-Jahr aber die großen Klubs in einer "wirtschaftlichen Krise", womit ein möglicher Wechsel zu schwer zu bezahlen wäre. Glaubt man der Expertise des 59-Jährigen, geht es zwischen Alaba und den Münchnern "nur noch um Kleinigkeiten". Andernfalls ist sich auch Matthäus sicher: "Er würde eine Riesenlücke hinterlassen."

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Tom Jacob  
10.09.2020