Kieler vor Duell mit Ex-Klub

Skrzybski: "Hätte Schalke in dieser Saison helfen können"

Skrzybski trifft Sonntag auf Schalke. Foto: Getty Images
Skrzybski trifft Sonntag auf Schalke. Foto: Getty Images

Der FC Schalke 04 eröffnet sein Fußballjahr 2022 am Sonntag mit einem Heimspiel gegen Holstein Kiel. Mit den Störchen kehrt auch Steven Skrzybski zurück an seine alte Wirkungsstätte. Der Angreifer kam im Sommer von den Königsblauen an die Förde.

Der 29-Jährige hätte sich dabei sehr gut vorstellen können, mit Schalke den Abstieg zu korrigieren. "Ich glaube schon, dass ich der Mannschaft auch in dieser Saison hätte helfen können. Aber man wollte den größtmöglichen Umbruch, das gilt es zu respektieren", erklärt Skrzybski gegenüber der WAZ. Dass es sich bei der Wortwahl vom 'besonderen Spiel' in diesem Fall nicht um eine Phrase handelt, liegt dennoch auf der Hand.

"Einen Kindheitstraum erfüllt"

Schließlich ist Skrzybski absolut glühender Fan des FC Schalke 04, dementsprechend fällt seine Bilanz im Rückblick zwiespältig aus. "Maximal bitter" sei der Abstieg gewesen, dafür hat sich der Berliner mit der Unterschrift bei den Knappen aber "einen Kindheitstraum erfüllen" können. "Ich habe Champions League gespielt und einen Doppelpack in der vollen Arena erzielt. Es gibt also auch reichlich positive Erinnerungen, die bleiben."

"Für die 90 Minuten ruhen alle Freundschaften"

Insgesamt stand Skrzybski zwischen 2018 und 2021 32 Mal für Schalke auf dem Feld (zwischendurch ein halbes Jahr an Fortuna Düsseldorf verliehen), für Kiel steht am Sonntag bereits der 16. Einsatz an. "Ich verbinde mit Schalke immer noch viel. Das wird für mich ein besonderer Verein bleiben, wie auch Union Berlin. Aber für die 90 Minuten ruhen alle Freundschaften", betont der Angreifer. Ab Sonntagnachmittag wird er dann die Daumen für den Aufstieg drücken. Eine Prognose wagt Skrzybski nicht: "Diese Liga ist so ausgeglichen, da kann vieles passieren."

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Lars Pollmann  
12.01.2022