Zukunft bleibt offen

Skhiri über verpassten Wechsel: "Nicht enttäuscht, dass es nicht geklappt hat"

Ellyes Skhiri hegt nach dem verpassten Wechsel keinen Groll. Foto: Imago.
Ellyes Skhiri hegt nach dem verpassten Wechsel keinen Groll. Foto: Imago.

Ellyes Skhiri hegt nach dem verpassten Wechsel keinen Groll. Der Tunesier will weiter alles für den 1. FC Köln geben - auch wenn seine Zukunft ungewiss bleibt.

Nach Sebastiaan Bornauw und Ismail Jakobs hätte auch Ellyes Skhiri dem 1. FC Köln hohe Transfereinnahmen bescheren sollen. Da jedoch kein Verein dazu bereit war, die kolportierte Ablöseforderung in Höhe von 15 Millionen Euro zu erfüllen, bleibt Skhiri mindestens bis zur Winterpause in der Domstadt. 

Skhiri: "Ich habe immer gesagt, dass ich gerne bleibe"

Den geplatzten Wechsel nimmt Skhiri gelassen: "Ich bin nicht enttäuscht, dass es nicht geklappt hat. Mein Berater hat verschiedene Gespräche geführt. Es gab Interesse verschiedener Klubs. Aber am Ende war eben kein Verein bereit, in diesem Sommer eine Ablöse zu zahlen, die sich der Verein vorgestellt hat", sagte der Tunesier gegenüber der Bild-Zeitung. Nun liegt die volle Konzentration auf dem Abschneiden in der Bundesliga: "Solange ich hier bin, werde ich dem FC und der Mannschaft helfen", versicherte Skhiri, der betonte: "Ich habe immer gesagt, dass ich hier glücklich bin und gerne bleibe. Meine Freundin und ich fühlen uns sehr wohl in Köln. Ich habe ein gutes Verhältnis zum Trainer, zu den Mitspielern und den Fans."

Abschied im Winter oder im Sommer?

Dem Boulevardblatt zufolge sei dennoch ein vorzeitiger Abschied in der Wintertransferperiode vorstellbar. Skhiri selbst äußert sich zurückhaltend über seine Zukunft: "Ich kann nicht vorhersagen, wann und ob es zu einem Wechsel kommen würde. Definitiv klar sein wird die Situation im nächsten Sommer, weil mein Vertrag 2023 ausläuft, man also entweder verlängert oder wechselt." Denn auch Skhiri weiß: Ein ablösefreier Transfer kommt für den FC nicht in Frage.

Florian Bajus  
16.09.2021