Kehl erklärt den Einsatz

"Sind noch in der Vorbereitung": Brandt und Can im Dauereinsatz

Brandt nutzte den letzten BVB-Test am Montag. Foto: Martin Rose/Getty Images
Brandt nutzte den letzten BVB-Test am Montag. Foto: Martin Rose/Getty Images

Beim Test von Borussia Dortmund gegen Sparta Rotterdam am Montag (2:1) überstrahlte das gelungene Comeback von Marco Reus vieles. Das Debüt von Reinier etwa ging unter. Für Aufmerksamkeit sorgte aber, dass Julian Brandt und Emre Can in der Startformation standen.

Beide hatten in der Schlussphase des Länderspiels der deutschen Nationalmannschaft in der Schweiz am Sonntagabend mitgewirkt. Zwischen dem Abpfiff in Basel und dem Anpfiff im BVB-Trainingszentrum lagen nur etwa 18 Stunden. Wenn alle Welt von Belastungssteuerung redet und der DFB seinen Profis nicht einmal eine dreistündige Busfahrt zumuten will, mutet das straffe Programm für zwei Nationalspieler beim BVB durchaus sonderbar an. 

"Das hat so gepasst"

Sebastian Kehl jedoch sah kein Problem damit. "Beide hatten nach dem Spiel noch Kontakt mit dem Trainer", zitiert die WAZ den Lizenzspielerleiter. Nachdem sie beim DFB-Team nicht die ganz große Beanspruchung hatten, habe Brandt und Can sogar durchaus gut getan, am Montag gleich eine weitere Partie nachzulegen. "Wir sind noch in der Vorbereitung und da hat das heute so gepasst", sagt Kehl.

"Haben es sehr gut gemacht"

Während des Spiels gegen den niederländischen Erstligisten war Brandt und Can auch nicht eben anzumerken, dass sie besonders müde oder belastet seien. Gerade ersterer machte sein bestes Vorbereitungsspiel des Sommers. Dies galt womöglich gar für die Mannschaft des BVB insgesamt. "Die Jungs haben es heute sehr gut gemacht. Wir haben verdient gewonnen", sagt auch Kehl. Einzig, dass es lange bis zum ersten Tor dauerte, missfiel dem Ex-Kapitän.

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Lars Pollmann  
08.09.2020