HSV und St. Pauli

Sieben Stammkräfte betroffen: Gelbe Gefahr vor dem Hamburg-Derby

Vor dem Hamburg-Derby geht die Gelbe Gefahr um sich. Foto: Getty Images
Vor dem Hamburg-Derby geht die Gelbe Gefahr um sich. Foto: Getty Images

Der Hamburger SV hat nach dem 6:1-Sieg über Hannover 96 wieder einen direkten Aufstiegsplatz in der 2. Bundesliga erklommen. Dafür können sich die Rothosen auch beim FC St. Pauli bedanken, der den 1.FC Heidenheim bezwungen hat. Das Stadtderby am 21. April wird mit immer größerer Spannung erwartet. Beiden Teams droht dahingehend aber eine 'Gelbe Gefahr'.

Insgesamt sieben Stammspieler des HSV und der Kiezkicker sind mit aktuell vier Verwarnungen vorbelastet und müssten ausgerechnet im hitzigen Lokalduell aussitzen, wenn sie sich am Wochenende einen weiteren Gelben Karton einhandeln. Der HSV trifft dabei am Samstagabend im Traditionsduell beim 1.FC Kaiserslautern an. Ein Flutlichtspiel am Betzenberg vor toller Kulisse: Dass es da emotional zugehen könnte, liegt auf der Hand. Laszlo Benes, Bakery Jatta, Jonas Meffert und Ludovit Reis werden sich bisweilen zügeln müssen, wenn sie ausgerechnet gegen St. Pauli nicht zuschauen wollen.

Viermal HSV, dreimal St. Pauli

Dass Chefcoach Tim Walter auf einen Teil dieses Quartetts verzichtet, ist schwer vorstellbar. Benes, Meffert und Reis sind neben Robert Glatzel die einzigen HSV-Profis, die an allen 27 Spieltagen zum Einsatz gekommen sind, auch Jatta ist absolut gesetzt, wenn die Fitness stimmt. Bei den Mannen vom Millerntor sind derweil mit Lukas Daschner, Jakov Medic und Eric Smith drei Stammkräfte derart vorbelastet. Im Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig könnte Fabian Hürzeler bei Smith der Gefahr Rechnung tragen, wie die Hamburger MOPO spekuliert. Der Schwede fehlte in Heidenheim angeschlagen, die Abwehr stand auch ohne ihn stabil. 

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Lars Pollmann  
12.04.2023