Risiko oder Sicherheit?

SGE winken 20 Millionen Euro in Europa - für Wintertransfers?

Die Eintracht überzeugte in der Europa League zuletzt. Foto: Getty Images

Einem Medienbericht zufolge könnte Eintracht Frankfurt mit den Einnahmen aus der Europa League ein Plus von 20 Millionen Euro erzielen. Doch bleibt davon noch etwas übrig für potentielle Wintertransfers? 

Laut einem Bericht der Bild-Zeitung könnte Eintracht Frankfurt mit dem Gruppensieg in der Europa League insgesamt 20 Millionen Euro einnehmen - denn dann würde die direkte Qualifikation für das Achtelfinale winken. Da die Klub-Bosse vor der Saison lediglich mit dem Startgeld kalkuliert haben, sind alle Einnahmen darüber hinaus Bonus. Doch auch die sind laut dem Bericht schon eingeplant, um Löcher zu stopfen, weil die Frankfurter wohl ohnehin zehn Millionen Euro hinter der Finanzplanung liegen.

Nur die Hälfte bleibt aktuell übrig

Das liegt wohl daran, dass im Sommer kein Toptransfer auf der Abgangsseite zustande kam, aber auch an den geringen Zuschauerzahlen. Die Auslastung von 60 Prozent, mit der kalkuliert wurde, ist noch nicht erreicht. Deshalb bleiben von den 20 Millionen Euro Mehreinnahmen wohl nur rund 50 Prozent übrig. Dass diese komplett in Transfers fließen können, ist eher unwahrscheinlich. Die derzeit angespannte Lage innerhalb der Coronakrise könnte dazu führen, dass die Eintracht finanziell eher auf Nummer sicher geht und die Ausgaben weiter gering hält.

Kann Krösche investieren? 

Für den Vorstand um Sportboss Markus Krösche und Finanzchef Oliver Frankenbach wird es am Ende wohl um eine Risikoabwägung gehen. Mögliche Winterneuzugänge könnten die Möglichkeit auf sportlichen Erfolg erhöhen und somit auch auf damit verbundene Einnahmen. Die Notwendigkeit von Transfers wurde intern schon erkannt. Vor allem im Angriff und auf der Sechserposition sehen Krösche und Trainer Oliver Glasner Bedarf. Die Entscheidung, ob neue Spieler wirklich kommen und in welcher Größenordnung, wird folglich eine finanzielle sein. 

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Benjamin Heinrich  
19.11.2021