US-Amerikaner hält sich bedeckt

SGE oder Leipzig? Marsch wehrt Spekulationen ab

Marsch hat viele Bewunderer in der Bundesliga. Foto: Imago
Marsch hat viele Bewunderer in der Bundesliga. Foto: Imago

Durch den Wechsel von Julian Nagelsmann zum FC Bayern wird bei RB Leipzig ein weiterer attraktiver Trainerposten in der Bundesliga frei. Die naheliegendste Lösung wäre dabei eine Verpflichtung des ehemaligen Co-Trainers Jesse Marsch, der bei RB Salzburg erfolgreich tätig ist. Aber auch Eintracht Frankfurt hat den US-Amerikaner laut Medienberichten auf der Liste.

Zuvor war der Ex-Profi auch bei Borussia Mönchengladbach gehandelt worden, zudem meldeten ausländische Medien Interesse seitens Celtic. Der so vielfach umworbene Marsch selbst hält sich ab sofort bedeckt. "Ich habe schon häufiger über das Thema geredet. Wir haben eine so wichtige Woche und richten unsere Konzentration vollständig auf diese Aufgabe", zitiert Sport1 den 47-Jährigen aus einer Medienrunde. Dies solle seine "einzige Aussage dazu" bleiben. Salzburg bestreitet am Samstag das Pokalfinale gegen den Linzer ASK, steht auch dicht vor der Titelverteidigung in der Bundesliga.

Nachfolger von Nagelsmann oder doch Hütter?

Marsch hatte zuletzt derweil die Gerüchteküche selbst angeheizt. Unter anderem bezeichnete er gegenüber dem TV-Sender Sky die Nachfolge von Nagelsmann bei Leipzig als "Top-Idee" (fussball.news berichtete). Mit einem Wechsel zur Eintracht würde sich Marsch freilich vom RB-Fußball-Konglomerat emanzipieren. Dass frühere Salzburg-Coachs in Frankfurt wunderbar funktionieren können, hat Adi Hütter zudem bereits eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dennoch bleibt die Verbindung zu RB Leipzig die naheliegendere für Marsch, der für die Sachsen bereits unter Ralf Rangnick assistierte und viele Spieler sowohl aus dieser Zeit als auch aus Salzburg kennt.

Profile picture for user Lars Pollmann
Lars Pollmann  
27.04.2021