Frankfurterinnen verlieren Pokalfinale

SGE-Boss Fischer: "Fußball ist wie Liebeskummer, beides kann grausam sein"

SGE-Präsident Peter Fischer war beim DFB-Pokalfinale der Frauen vor Ort und fieberte mit.
SGE-Präsident Peter Fischer war beim DFB-Pokalfinale der Frauen vor Ort und fieberte mit. (Foto: imago)

Die Frauenmannschaft von Eintracht Frankfurt musste sich in einem echten Pokalkrimi, der über 120 Minuten ging, mit 0:1 gegen den VfL Wolfsburg geschlagen geben. Doch trotz des verlorenen Finales im DFB-Pokal Frauen überwog am Ende der Stolz. Besonders von der SGE-Chefetage gab es lobende Worte.

Aus dem Rheinenergiestadion in Köln berichtet fussball.news-Reporter Tom Jacob

„Der Underdog hat bis drei Minuten vor Schluss einen unglaublichen Mega-Fight abgeliefert. Ich denke, dass man hier als Frankfurter und als Frankfurterin mit erhobenem Kopf herausgehen kann“, sagte ein stolzer Eintracht-Präsident Peter Fischer nach dem Spiel exklusiv gegenüber fussball.news. Zuvor sah der 65-Jährige ein umkämpftes Spiel, in dem die Frankfurterinnen bis zum Schluss anrannten und sich in jeden Zweikampf schmissen. Doch in der 118. Spielminute entschied VfL-Angreiferin Ewa Pajor die Partie zugunsten der Wölflinnen. „Dann kriegst du unglücklich kurz vor dem Elfmeterschießen so ein Ding. Fußball ist wie Liebeskummer, beide Dinge können extrem grausam sein. Und das merke ich heute“, ergänzte Fischer, der auf der Tribüne kräftig mitgefiebert hat.

SGE-Trainer weiß Lob "wertzuschätzen"

Aufbauende Worte, die nicht nur die Spielerinnen gern hören, sondern auch Eintracht-Trainer Niko Arnautis wurde etwas über die knappe Niederlage hinweggetröstet. „Natürlich freue ich mich und auch die Mannschaft, wenn die Verantwortlichen von Eintracht Frankfurt solch lobende Worte übrig haben. Das nehmen wir dankend an und wissen es wertzuschätzen.“, antwortete der SGE-Coach auf fussball.news-Nachfrage. Trotzdem saß der Stachel der Enttäuschung nach dem verlorenen Finale im DFB-Pokal Frauen noch tief. „Man fährt nicht gern mit einer Niederlage nach Hause", so Arnautis.

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Tom Jacob  
30.05.2021