Geplatzter Deal mit Schwolow

Setzt Schalke jetzt doch auf Fährmann und Schubert?

Fährmann und Schubert kriegen womöglich keinen neuen Konkurrenten. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images
Fährmann und Schubert kriegen womöglich keinen neuen Konkurrenten. Foto: INA FASSBENDER/AFP via Getty Images

Der FC Schalke 04 stand wochenlang laut Medienberichten unmittelbar vor der Verpflichtung von Alexander Schwolow. Der SC-Freiburg-Keeper ist nun zu Hertha BSC gewechselt, die Königsblauen schauen in die Röhre. Womöglich bleibt es nun bei der Besetzung mit Ralf Fährmann und Markus Schubert.

Wie Sport Bild berichtet, genießt die Suche nach einem neuen Torhüter bei den Verantwortlichen keine große Priorität mehr. Einen entsprechenden Beschluss habe die Vereinsführung auf Schalke getätigt. Unklar ist dabei, ob sich die Lage grundlegend ändern würde, wenn der S04 die nötigen Mittel auf dem Transfermarkt erhält. Ein Verkauf von Weston McKennie zum Beispiel würde die Parameter verschieben. Allerdings gibt es im Team von David Wagner genügend Baustellen. Fährmann genießt den Rückhalt vieler Fans, gilt als Führungsfigur innerhalb der Kabine. Und Schubert hat trotz einer wackligen ersten Saison zwischen Bank- und Stammplatz großes Talent.

Schneider ging bei Schwolow nie all in

Dennoch gehen beide Anwärter auf den Posten als Nr.1 geschwächt in die Saison, weil das große Interesse von Schalke an Schwolow so öffentlich war. Der Transfer stand derweil wohl nie so kurz bevor, wie es den Medien zu entnehmen war. Dem Bericht zufolge ging Jochen Schneider nie richtig in die Offensive, um eine Einigung mit Freiburg zu erzielen. Die Maßgabe aus dem Aufsichtsrat habe gelautet, im Umfeld der Berichterstattung um die Bürgschaft des Landes Nordrhein-Westfalen keine Millionen-Ablöse zu blechen. Zumal mit Fährmann und Schubert eben zumindest ansatzweise adäquate Alternativen unter Vertrag stehen.

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Lars Pollmann  
12.08.2020