Torhüter geht zur Hertha

Selbst 3,5 Millionen waren zu viel: Schalke konnte Schwolow-Deal nicht stemmen

Alexander Schwolow hat sich zügig für den Schritt nach Berlin entschieden.
Alexander Schwolow hat sich zügig für den Schritt nach Berlin entschieden. Foto: Getty Images

Der FC Schalke 04 hat mit enormen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Torhüter Alexander Schwolow wechselte deshalb vom SC Freiburg zu Hertha BSC.

Die Frage muss erlaubt sein: Ist der FC Schalke 04 in der aktuellen finanziellen Situation noch konkurrenzfähig in der Bundesliga? Ein aktueller Bild-Bericht über die Verhandlungen rund um Alexander Schwolow wird die Skepsis im Umfeld weiter wachsen lassen. Dabei waren sich die Königsblauen und der Torhüter bereits einig, Schalke informierte den SC Freiburg Ende Juni darüber.

Schalke bat erst um Corona-Rabatt

Doch die erste Hürde war die nicht stemmbare festgeschriebene Acht-Millionen-Ablöse für den Schlussmann. Schalke feilschte um eine Ratenzahlung und einen Corona-Rabatt, was die Freiburg aber ablehnten. Nach Bild-Informationen wurde Schwolow zwei Wochen später zum Medizincheck auf Schalke erwartet, dazu kam es aber nicht, weil die Einigung zwischen den Klubs ausblieb.

3,5 Millionen für Schwolow waren nicht stemmbar

Hertha stieg erst ins Rennen ein, als sich Gregor Kobel für einen Wechsel zum VfB Stuttgart entschied. Und Schalke? Die wollten selbst noch die von Freiburg geforderte geringe Ablöse in Höhe von 3,5 Millionen Euro in Raten abstottern. Danach ging, wie Schwolow verriet, "alles sehr schnell, aber als die Gespräche mit Hertha konkret wurden, habe ich nicht lange gezögert". Für die Berliner ist der Keeper ein Schnäppchen, unter bestimmten Voraussetzungen folgen in den kommenden Jahren noch Nachzahlungen. Schalke hingegen muss sich weiter nach einem neuen Schlussmann umsehen.

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Christopher Michel  
05.08.2020