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Seifert: "Volle Stadien haben keine Priorität"

Christian Seifert während der DFL-Pressekonferenz.
Christian Seifert während der DFL-Pressekonferenz. Foto: Imago Images

Am Dienstag berief die Deutsche Fußball-Liga (DFL) alle 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga zu einer außerordentlichen digitalen Mitgliederversammlung ein. Geschäftsführer Christian Seifert teilte während einer Pressekonferenz die Ergebnisse mit.

"Priorität in Deutschland haben aktuell nicht die vollen Stadien, sondern die Gesundheit – und da sollte man nicht mehr Risiken eingehen als notwendig", sagte Christian Seifert, DFL-Geschäftsführer. "Ebenso wenig darf man allerdings kapitulieren, gar nichts mehr tun und darauf warten, dass es irgendwann vorbeigeht."

Die Beschlüsse

Bis Jahresende werden in der Bundesliga sowie der 2. Bundesliga keine Gästefans zugelassen. Bis mindestens 31. Oktober wird kein Einlass auf den Stehplatz-Tribünen gewährt und innerhalb des Stadionbereichs kein Alkohol ausgeschenkt. Außerdem verpflichten sich die 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga, Daten der Ticketkäufer zu erfassen, um etwaige Infektionswege möglichst genau ermitteln zu können.

Ein Schritt nach dem anderen

In dieser besonderen Zeit gelte es, einen Schritt nach dem anderen zu gehen, fuhr Seifert fort: "Der Profifußball kann wie alle anderen Bereiche des wirtschaftlichen Lebens nur in Etappen zu einem Normalbetrieb zurückkommen." Der Weg zurück zu Spielen mit voll gefüllten Stadien müsse hart erarbeitet werden, sagte Seifert.

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Andre Oechsner  
04.08.2020