Portugiese darf Frankfurt wohl verlassen

"Sehr, sehr heiß": Silva auf dem Sprung zu Atletico?

Silva spielt wohl nicht mehr oft für die Hessen. Foto: Imago
Silva spielt wohl nicht mehr oft für die Hessen. Foto: Imago

Eintracht Frankfurt steht dicht vor der erstmaligen Qualifikation zur Champions League. Neben Sportchef Fredi Bobic und Trainer Adi Hütter sucht in Andre Silva aber womöglich ein weiterer Erfolgsgarant das Weite. Bei Andre Silva deutet sich ein Abschied in Richtung eines internationalen Top-Klubs an (fussball.news berichtete). Das Ziel soll Atletico Madrid lauten.

Dies berichtet der TV-Sender Sky. "Das ist sehr, sehr heiß. Es gab schon viele Gespräche und Verhandlungen", erklärt Transfer-Experte Marc Behrenbeck diesbezüglich. Die Ablöse ist frei verhandelbar, weil Silva bei der Eintracht ohne Ausstiegsklausel bis 2023 unter Vertrag steht. Allerdings gibt es dem Vernehmen nach die Zusage des Klubs, den Portugiesen bei einem passenden Angebot ziehen zu lassen. Mit seinen bisher 25 Saisontoren hat sich der 25-Jährige für eine solche Offerte bestens in Stellung gebracht.

Traum-Trio mit Felix und Suarez

Bei Atletico würde er den Angriff gemeinsam mit Landsmann Joao Felix und Altmeister Luis Suarez gestalten. Es wäre für den 38-fachen Nationalspieler eine Rückkehr nach Spanien, nachdem er bereits die Saison 2018/19 auf Leihbasis beim FC Sevilla verbracht hatte. Dort blieb Silva noch unter den Erwartungen, die er in Frankfurt mehr als erfüllt hat. Entsprechend schwer träfe den Klub ein Abgang, auch wenn eine hohe Ablöse-Einnahme den Schmerz lindern könnte. 

Kein Tausch mit Jovic

Auszuschließen ist laut des TV-Senders derweil, dass sich die Eintracht mit Real Madrid auf einen Tausch von Silva mit Luka Jovic einigen wird. Der Serbe spielt seit Winter auf Leihbasis wieder für Frankfurt, wäre ein logischer Nachfolger des Torjägers als Stammspieler. "Jovic verdient zu viel. Das zu verrechnen ist fast unmöglich", gießt Behrenbeck kaltes Wasser auf diese zuletzt heiß diskutierte Theorie. Und so deutet viel darauf hin, dass die Hessen nur noch drei Spiele mit dem Sturmduo aus Silva und Jovic genießen können. Die erstmalige Teilnahme an der Königsklasse wäre an ihrem Ende ein verdienter Lohn für die Top-Saison von Eintracht Frankfurt.

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Lars Pollmann  
04.05.2021