Heidel: "Dankert hatte schonmal bessere Tage"

"Schwierig inhaltlich zu bleiben": Mainz hadert mit VAR

Mainz haderte mit dem Gespann um Dankert. Foto: Alex Grimm/Getty Images
Mainz haderte mit dem Gespann um Dankert. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Der FSV Mainz 05 hat bei der Premiere von Cheftrainer Bo Svensson am Samstag das Derby gegen Eintracht Frankfurt verloren. Durch den Sieg des FC Schalke 04 gegen Hoffenheim rutschten die Rheinhessen auf Platz 18 ab. Und haderten bei der eigenen Pleite mit den Unparteiischen.

Gerade in der zweiten Halbzeit wurde es in Mainz immer wieder hektisch, gab es drei Elfmeterpfiffe, von denen nur einer Bestand hatte. Dass beide Entscheidungen, die die Nullfünfer begünstigten, korrekterweise zurückgenommen wurden, ist natürlich überhaupt kein Trost für die Beteiligten. "Es war schwierig inhaltlich zu bleiben. Man wusste nie, gibt es jetzt wieder einen Elfmeter oder wird er wieder zurückgenommen?", sagt Svensson im ZDF-'Sportstudio'.

Heidel: "Dankert hatte schonmal bessere Tage"

Zu allem Überfluss schoss Eintracht den Sieg vom Strafstoßpunkt heraus, zweimal hatte Moussa Niakhate ungestüm zugepackt. Auch diese beiden Entscheidungen waren richtig, wie letztlich nahezu alle wichtigen des Spiels. Auch wenn das freilich in Mainz nicht jedermann so sah. "Ich glaube, dass der Schiedsrichter Bastian Dankert schonmal bessere Tage hatte. Er hatte fünf strittige Entscheidungen, nicht alle davon waren richtig", so Christian Heidel.

Schmidt "möchte es nicht daran festmachen"

Über den Ausgang der einzelnen Szenen kann sich Mainz eigentlich nicht sonderlich lautstark beschweren, das Zustandekommen mit ständigen Unterbrechungen und Diskussionen trug aber durchaus zum zerfahrenen Spiel bei. Martin Schmidt, Sportdirektor und der dritte Rückkehrer im Bunde, verlor das große Ganze deshalb aber nicht aus den Augen. "Übergeordnet geht es um die Elfer. Aber ich möchte es nicht daran festmachen, denn letztlich haben wir kein Tor geschossen", zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung.

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Lars Pollmann  
10.01.2021