Heute LFC, damals BVB

Schwere Gruppe = Gutes Omen? Klopp erinnert an 2012/13

Klopp trifft mit Liverpool auf schwere Gegner. Foto: Imago
Klopp trifft mit Liverpool auf schwere Gegner. Foto: Imago

Der FC Liverpool eröffnet am Mittwochabend gegen die AC Mailand seine Champions-League-Saison. Neben der Wiederauflage historischer Finals von 2005 und 2007 steigt das Parallelspiel von Atletico Madrid gegen den FC Porto. Jürgen Klopp läuft bei diesen Namen sprichwörtlich das Wasser im Mund zusammen.

"Das ist die stärkste Gruppe, seit ich in Liverpool bin, da gibt es keinen Zweifel", sagt der deutsche Chefcoach vor dem Auftaktspiel am Mittwochabend (21:00). Dass eine Hammergruppe kein schlechtes Omen sein muss, zeigt die eigene Erinnerung von Klopp. "2013 hatten wir bei Borussia Dortmund auch eine richtige Champions-Gruppe mit Manchester City, Real Madrid und Ajax. Da haben die Leute gesagt: 'Um Himmels Willen, wie sollen wir da weiterkommen?'", erzählt Klopp.

Kein Reformbedarf

Bekanntlich gewann der BVB die vermeintliche Todesgruppe sogar und spielte sich bis ins deutsche Endspiel von Wembley, wo der FC Bayern knapp die Oberhand behielt. Dass eine solche Gruppe auch heute noch möglich ist, zeigt für Klopp, dass kein großer Reformbedarf besteht. "Ich mag, wie es ist, und die Gruppe zeigt, dass es keine Spiele gibt, bei denen die Leute sich fragen, ob sie das wirklich gucken wollen." Die UEFA hat allerdings bereits festgelegt, dass die Gruppenphase ab 2024 grundlegend geändert wird.

"Das ist genau das, was wir wollten"

Für diese Saison habe sich der FC Liverpool eine derart schwere Gruppe mit großen Namen sogar gewünscht, sagt Klopp derweil. "Das ist genau das, was wir wollten. Wir spielen gegen Milan, Atletico und Porto, in unglaublichen Stadien vor tollen Fans mit großer Leidenschaft. So lieben wir den Fußball und jetzt müssen wir damit umgehen." Die Reds gewannen zuletzt 2019 den Henkelpott, gehen heuer als Teil des erweiterten Favoritenkreises ins Rennen.

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Lars Pollmann  
15.09.2021