Lob von Hertha-Coach

Schwarz: "Keine Überraschung, dass Werder erfolgreich gestartet ist"

Sandro Schwarz hat Respekt vor Werder Bremen. Foto: Getty Images.
Sandro Schwarz hat Respekt vor Werder Bremen. Foto: Getty Images.

Hertha BSC gastiert am Freitagabend (20.30 Uhr) bei Werder Bremen. Cheftrainer Sandro Schwarz zollt den Grün-Weißen Respekt und wundert sich keineswegs über den erfolgreichen Saisonstart.

Als Hertha BSC am Ende der vergangenen Saison in die Relegation musste und erst durch einen 2:0-Sieg im Rückspiel gegen den Hamburger SV den Klassenerhalt sicherte, stand für Werder Bremen bereits der Aufstieg in die Bundesliga fest. Der Traditionsverein stieg im Mai 2021 gemeinsam mit dem FC Schalke 04 in die 2. Bundesliga ab und kehrte nach nur einer Spielzeit zurück ins Oberhaus.

Schwarz: "Unter Ole Werner wird eine tolle Arbeit geleistet"

Der Start in die neue Saison verlief vielversprechend, mit 15 Punkten aus elf Spielen rangiert Bremen auf dem elften Tabellenplatz. Sandro Schwarz überrascht der gute Auftakt kaum: "Werder stellt eine gute Mannschaft, spielt sehr strukturiert mit einer klaren Handschrift des Trainers", sagte der Hertha-Trainer im Gespräch mit dem Weser-Kurier und lobte Trainerkollege Ole Werner: "In Bremen wird unter Ole Werner eine tolle Arbeit geleistet, schon in der 2. Liga. So einfach ist es ja nun auch wieder nicht, den sofortigen Wiederaufstieg zu schaffen."

Lob für Werder

Werder sei "sehr gewachsen", sagte Schwarz über den kommenden Gegner der Alten Dame und ergänzte: "Man hat es geschafft, diese spezielle Art des Fußballs schnell auf das höhere Level zu transportieren. Dazu kommt noch die Euphorie, die wieder entfacht worden ist. Deshalb ist es für mich keine Überraschung, dass Werder so erfolgreich gestartet ist." Das macht das Auswärtsspiel im Weserstadion zu keiner leichten Aufgabe, doch verstecken muss sich Hertha keinesfalls. Zwar rangieren die Hauptstädter mit elf Punkten auf dem 13. Tabellenplatz und damit hinter Bremen, die bisherige Ausbeute spiegelt allerdings nicht die Entwicklung unter Schwarz wider. 

Florian Bajus  
28.10.2022