Turnier im Winter

Schwarz über WM: "Relativ schwierig mit einem Glühwein"

Schwarz ist seit dieser Saison Hertha-Cheftrainer. Foto: Alex Grimm/Getty Images
Schwarz ist seit dieser Saison Hertha-Cheftrainer. Foto: Alex Grimm/Getty Images

Sandro Schwarz sieht Hertha BSC unter seiner Leitung auf einem guten Weg. Der Chefcoach der Berliner verrät außerdem, wie er die Weltmeisterschaft in Katar verfolgen wird.

"Ich würde sagen, dass es in die richtige Richtung geht, ohne zu viel Zufriedenheit ausstrahlen zu wollen. Es ist wichtig, jetzt dranzubleiben", sagte Sandro Schwarz zur aktuellen Entwicklung von Hertha BSC laut rbb24 am Donnerstag auf einer Medienrunde. Der 44-Jährige betonte: "Mein Team und ich müssen immer sehen, was es inhaltlich zu verbessern gilt. Aus dem Köln-Spiel (2:0; Anm. d. Red.) bin ich aber mit dem Gefühl rausgegangen, dass wir als Verein auf dem richtigen Weg sind. Vor allem, was die Stimmungslage angeht und die Art, wie wir Fußball spielen wollen." In diesem Aspekt sei man "total überzeugend, wissen aber auch, dass wir einzelne Inhalte definitiv noch verbessern müssen".

Hertha BSC absolviert Testspiele während WM-Pause

Zum Fahrplan bis nach der Weltmeisterschaft erklärte Schwarz: "Wir haben uns dafür entschieden, jetzt im Bundesliga-Rhythmus zu bleiben und Testspiele zu absolvieren, allerdings mit höherer Intensität in der Trainingswoche. Dann haben wir einen ähnlichen Ablauf wie während der Saison." Die Testspiele würden zwar "nicht die gleiche Belastung" darstellen wie der Regelbetrieb, "aber so haben wir dann am 8. Dezember Feierabend, was nur zehn Tage früher als in einer normalen Bundesliga-Saison ist. Deshalb haben wir uns dafür entschieden".

"Bei mir wurde noch nicht das WM-Fieber ausgelöst"

Ständig Fußballschauen wird er während dieser Zeit wohl aber nicht. "Ich glaube, dass wir alle eine klare Haltung haben, was die Vergabe der WM betrifft. Das ist natürlich nicht in unserem Sinne, gerade was das Thema Menschenrechte angeht", so Schwarz. "Bei mir wurde noch nicht das WM-Fieber ausgelöst und ich finde es auch relativ schwierig, mit einem Glühwein in der Hand die Spiele zu verfolgen. Klar, werde ich mir die ein oder andere Partie anschauen. Aber ich werde nicht meinen Terminplan danach ausrichten", fügte der Übungsleiter der Berliner hinzu.

Profile picture for user Adrian Kuehnel
Adrian Kuehnel  
18.11.2022