Hertha BSC

Nach Freiburg-Patzer: Schwarz stärkt Christensen den Rücken

Christensen war der Unglücksrabe bei Herthas Remis. Foto: Getty Images
Christensen war der Unglücksrabe bei Herthas Remis. Foto: Getty Images

Hertha BSC hat einen Heimsieg gegen den SC Freiburg am Sonntag buchstäblich aus den Händen gegeben. Oliver Christensen ließ eine eigentlich harmlose Hereingabe durch die Finger gleiten, Kevin Schade besorgte den Endstand zum 2:2. Bei der Alten Dame sind sie aber weit davon entfernt, dem Keeper die Schuld zu geben.

"So wie wie Olli es gemacht hat, ist es gut. Lieber mutig rausmarschieren. Das Problem ist nicht, dass er rausgeht – er hätte den Ball nur lieber wegfausten sollen", zitiert die B.Z. Sandro Schwarz dazu. Der Chefcoach hat genug Einfühlungsvermögen, um nicht auf den Dänen draufzuhauen. Immerhin ist Christensen mit 23 Jahren der jüngste Stammkeeper der Bundesliga und gilt als ein Typ, der sich beim nächsten Mal seines früheren Fehlers bewusst sein wird und richtig reagieren wird.

Lob für Fans: "Das war herausragend"

Zuspruch gab es derweil am Sonntag nicht nur von Schwarz und den Kollegen aus der Hertha-Mannschaft, sondern auch aus den Reihen der Anhänger. Sie riefen Christensen zu sich und zeigten ihm, dass sie den Profis Fehler verzeihen, solange sich die Spieler für die eigenen Farben reinknien.

 

"Wie die Fans in der Ostkurve Olli gefeiert haben nach dem Spiel, genau das brauchen wir. Das war herausragend", sagt auch Schwarz anerkennend. Christensen hat für Hertha BSC in der laufenden Saison schon Top-Leistungen gezeigt, etwa gegen die Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen.

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Lars Pollmann  
11.10.2022