Hertha BSC

Schwarz: "Das positive Feedback tut gut, aber ..."

Schwarz wartet auf den ersten Dreier bei Hertha. Foto: Getty Images
Schwarz wartet auf den ersten Dreier bei Hertha. Foto: Getty Images

Bei Hertha BSC ist unter Neu-Trainer Sandro Schwarz eine fußballerische Weiterentwicklung unverkennbar. Allerdings hat die Alte Dame dies bisher nicht in Resultate ummünzen können. Nach vier Bundesliga-Spielen steht lediglich ein Zähler auf dem Konto. Am Sonntag geht es gegen den FC Augsburg, der als einer der logischen Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt gelten darf.

Auch bei den Fuggerstädtern hat sich unter Neu-Coach Enrico Maaßen einiges getan, ein famoser Sieg über Bayer Leverkusen steht aber auch schon drei Niederlagen gegenüber. Für die Alte Dame wäre es an der Zeit, daraus vier werden zu lassen. "Das positive Feedback über die Art und Weise unseres Fußballs, das wir zuletzt bekommen haben, tut uns gut. Dennoch ist es für uns wichtig, mit Leistung immer weiter auf das Belohnungskonto einzuzahlen, um dann auch Spiele zu gewinnen", erklärt Schwarz in der Spieltagspressekonferenz.

"Froh, dass wir endlich Klarheit haben"

Für Lob gibt es letztlich eben nichts Zählbares, das Hertha aber braucht, um nicht früh in der Saison tief in den Tabellenkeller abzusinken. Noch sind mit einem Spiel große Sprünge drin, gerade gegen einen direkten Konkurrenten wären die also Gold wert. Ein Faktor dabei soll für Schwarz auch sein, dass endlich nur noch über Fußball und nicht mehr ständig über potenzielle Transfers gesprochen wird. "Ich bin froh, dass wir endlich Klarheit haben, was unseren Kader angeht. Wie die Jungs es vor dem Deadline Day trotz der hohen Spieleranzahl mit einem großen Eifer und hoher Intensität gemeistert haben, war außergewöhnlich", so der Bundesliga-Rückkehrer. Seinen letzten Sieg hierzulande feierte er im Oktober 2019 mit dem FSV Mainz 05. Seither holte Schwarz in sechs Bundesliga-Spielen nur ein Remis.

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Lars Pollmann  
03.09.2022