S04-Leihgabe

Schubert über Wechsel zur Eintracht: "Ich liebe traditionsreiche Klubs"

Markus Schubert konnte zuletzt schon Stadionluft in Frankfurt schnuppern. Foto: Imago

Nach den Stationen Dynamo Dresden und FC Schalke 04 ist Torhüter Markus Schubert nun in Frankfurt gelandet. Der 22-Jährige erklärte bei seinem Antritt was für ihn den Reiz ausgemacht, zur Eintracht zu wechseln und wo die Unterschiede zu seinem Ex-Klub liegen.

Aus dem Deutsche Bank Park in Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Markus Schubert war es zu Beginn ganz wichtig eines zu betonen: "Es war schon meine freie Entscheidung zur Eintracht zu wechseln!" Der 22-jährige Schlussmann war Teil eines Spielertausches, der gleichzeitig Frederik Rönnow zum FC Schalke 04 brachte und ihn für ein Jahr per Leihe zu den Hessen. "Ohne mich läuft da gar nichts. Ich muss den Wechsel wollen, sonst hätte er nicht stattgefunden", machte Schubert deutlich, dass der Wechsel sein Wunsch war. Vor seiner Station in Gelsenkirchen spielte der U21-Nationalspieler bei Dynamo Dresden, reifte dort zum Profi heran. "Traditionsreiche Klubs liebe ich auf jeden Fall. Da macht es am meisten Spaß, weil viele Emotionen dabei sind. Positiv, aber natürlich auch negativ. Aber lieber so als keine Stimmung im Stadion", gab auch die Frankfurter Fankultur durchaus einen Ausschlag für den Transfer.

Die Unterschiede zwischen Eintracht und Schalke

Aber nicht nur das. Auch bei seinen ehemaligen Schalker Teamkollegen hat sich Schubert über die Eintracht erkundigt. Omar Mascarell und Bastian Oczipka erzählten nur Gutes und bestätigten den Keeper in seiner Entscheidung. Eintracht Frankfurt hat aber ohnehin in den letzten Jahren eine gewisse Strahlkraft entwickelt. Auch die aktuelle Stimmung im Klub ist mit der auf Schalke nicht zu vergleichen: "Man spürt natürlich einen Unterschied. Man hatte hier einen guten Start, die Stimmung in der Truppe ist gut." Die Siegermentalität sei zudem vorhanden: "Hier merkt man auf jeden Fall, dass man gewinnen will und dass man auch alles dafür tut." Ein kleiner Seitenhieb in Richtung Königsblau, den Schubert noch ergänzte: "Hier herrscht ein Miteinander, ein guter Zusammenhalt. Jeder hat mich top aufgenommen. Ich fühle mich sehr wohl hier." 

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Benjamin Heinrich  
08.10.2020