Sportdirektor blickt auf den Winter

Schröders Transfer-Fazit: "Langweilig wird es auf Schalke garantiert nicht"

Rouven Schröder hat weiterhin viel Arbeit vor sich. Foto: Imago.
Rouven Schröder hat weiterhin viel Arbeit vor sich. Foto: Imago.

Der FC Schalke 04 hat einen intensiven Transfersommer hinter sich. An Stillstand ist für Rouven Schröder aber keineswegs zu denken. Neben möglichen Verpflichtungen von vereinslosen Spielern hat der Sportdirektor auch schon das Wintertransferfenster im Blick.

Über 40 Transfers hat der FC Schalke 04 in den vergangenen Wochen getätigt. Das Fazit von Sportdirektor Rouven Schröder, der den Umbruch gemeinsam mit Sportvorstand Peter Knäbel bewältigt hat, fällt positiv aus: "Wir haben großes Vertrauen in den Kader. Wir haben variable Spieler, wir fühlen uns auch mit der Größe wohl", sagte Schröder gegenüber Sky Sport und betonte: "Die Jungs werden sich richtig gut nach vorne entwickeln. Wir brauchen eine gesunde Konkurrenz, die haben wir. Wir bekommen Danny Latza auch bald zurück, dann wird es Verschiebungen geben."

"Der Berg war sehr, sehr groß"

Sorgen habe er sich trotz einiger zäher Transfers wenige gemacht, sagte Schröder: "Am schlechtesten habe ich vor dem ganzen Prozess geschlafen. Der Berg war sehr, sehr groß. Wir hatten auf der einen Seite das Thema auf der Abgabenseite, auf der anderen Seite den neuen Kader. Innerhalb des Prozesses hat man gemerkt, es bewegt sich, man schafft etwas. Inhaltlich waren die Gespräche sehr, sehr gut." Allen voran der Vorstand und der Aufsichtsrat hätten "das operative Geschäft immer unterstützt", lobte der 45-Jährige, der zugleich betonte, die Transferaktivitäten längst nicht abgeschlossen zu haben: "Wir waren die ganze Zeit unter Strom, im Endeffekt war es aber ein Fenster, wo wir sagen können: Wir haben eine gewisse Phase überbrückt."

"Stillstand wird es nicht geben"

Konkret bedeutet diese Aussage: Vorerst sind die Verantwortlichen mit dem Aufgebot zufrieden, dennoch könnte ein vereinsloser Spieler unter Vertrag genommen werden - und im Januar öffnet der Transfermarkt wieder seine Pforten. "Stillstand wird es nicht geben, das wollen wir auch gar nicht. Das Wintertransferfenster öffnet dreieinhalb Monate nach dem Paderborn-Spiel (12. September, d. Red.). Langweilig wird es auf Schalke garantiert nicht", sagte Schröder daher.

Florian Bajus  
09.09.2021