Newcastle offen für einen Wechsel

Schröder wischt Gerüchte um Muto-Rückkehr weg: "Gar kein Thema"

Yoshinori Muto spielte von 2015 bis 2018 beim FSV Mainz 05.
Yoshinori Muto spielte von 2015 bis 2018 beim FSV Mainz 05. Foto: Getty Images

Yoshinori Muto hat den FSV Mainz 05 vor zwei Jahren in Richtung Newcastle United verlassen, dort aber nicht überzeugen können. Gerüchte über eine Rückkehr auf Leihbasis zu den Rheinhessen wischte Sportvorstand Rouven Schröder auf fussball.news-Anfrage aber weg.

Aus Mainz berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Nach 66 Bundesligaspielen mit 20 Toren und zehn Vorlagen verließ Yoshinori Muto den FSV Mainz 05 im Sommer 2018 für elf Millionen Euro in Richtung Newcastle United. Dort konnte der Angreifer aber nicht überzeugen und stand in zwei Spielzeiten nur in 25 Premier-League-Partien auf dem Feld. Ein Treffer gelang ihm dabei, die Magpies würden ihn daher trotz Vertrags bis 2022 - zunächst auch auf Leihbasis - ziehen lassen.

Schröder lobt Muto

Neben Arminia Bielefeld, dem 1. FC Köln und FC Augsburg wurde bei der Onlineplattform fussballtransfers.com auch Mainz als potenzieller Kandidat gehandelt. Sportvorstand Rouven Schröder hat natürlich gute Erinnerungen an den 28-Jährigen und lobte auf Nachfrage von fussball.news: "Muto war ein verdienter Spieler und eine tolle Persönlichkeit!"

Aber: Rückkehr derzeit kein Thema

Ein Kandidat für einen Transfer ist der 29-fache Nationalspieler (drei Treffer) bei den Rheinhessen deshalb nicht: "Allerdings ist Yoshi bei unseren Überlegungen gar kein Thema." Schröder erklärte: "Das hat nichts mit seinem Profil zu tun, sondern mit unserer aktuellen Qualität des Kaders in der Offensive!" Mit Jean-Philippe Mateta, Karim Onisiwo, Adam Szalai, Dong-won Ji, Isaah Abbas und Jonathan Burkhardt stehen derzeit sechs Mittelstürmer und Robin Quaison zusätzlich als hängende Spitze im Kader.

Was passiert mit Mateta?

Möglicherweise könnten sich die Gedankengänge bei den Mainzern dann ändern, wenn ganz vorne etwas Platz geschaffen wird. Ob Mateta wirklich über den 5. Oktober hinaus - dann schließt das Transferfenster - bleibt, ist weiterhin offen. Der Franzose ist durchaus begehrt, doch teuer. Matetas Marktwert wird auf rund 20 Millionen Euro geschätzt, für weniger wird er angesichts eines bis 2023 laufenden Kontrakts nicht zu haben sein.

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Christopher Michel  
06.09.2020