Mainz 05

Schröder will mit Cheftrainer Lichte "in die Zukunft gehen"

Mainz-Sportchef Rouven Schröder (r.) sprach Jan-Moritz Lichte vor dem Kellerduell gegen Schalke das Vertrauen aus. Foto: Imago

Der FSV Mainz 05 hat nach wie vor die rote Laterne der Bundesliga inne. Der Trainerwechsel von Achim Beierlorzer zu Jan-Moritz Lichte hat bislang nicht den Turnarround gebracht. Das soll sich ändern.

Am Wochenende trifft der FSV Mainz 05 auf den FC Schalke 04 zum Kellerduell der Bundesliga. Entscheidet sich dort auch die Zukunft von Trainer Jan-Moritz Lichte? Geht es nach Rouven Schröder, Sportvorstand der Rheinhessen, hat das Spiel gegen die Königsblauen keinerlei Endspielcharakter, wie im Interview mit dem Kicker kundtat. Der 40-Jährige mache "einen guten Job, besonders damit, wie er alle mitnimmt, nur bildet es sich noch nicht in den Ergebnissen ab." Die Überzeugung bei den Mainzer ist da, dass die Wende mit Lichte erreicht werden kann, "dass wir in die Spur finden und mit Jan-Moritz in die Zukunft gehen."

Lichte erreicht das Team

Schröder erklärte auch die Vorzüge des neuen Coaches, der die Nachfolge von Achim Beierlorzer übernommen hat: "Ich erlebe ihn von Anfang an sehr klar, fokussiert und strukturiert. Im Erfolgsfall ist ja prinzipiell alles hervorragend, wenn es nicht gut läuft, wird vieles in Frage gestellt." In alldem bleibe Lichte entspannt: "Wie sachlich er bleibt, wie er Dinge klar anspricht und wann er laut wird, finde ich gut." Die Trainerfrage stellt sich deshalb in Mainz schon nicht wieder erneut: "Entscheidend für mich ist, dass der Trainer die Mannschaft erreicht, die Spieler aufsaugen, was er sagt." Das ist laut Schröder bei Lichte der Fall. Auch deshalb bekommt er vor dem Spiel gegen den FC Schalke 04 eine Jobgarantie.

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f.news  
04.11.2020