Stürmer kommt doch nicht

Schröder über geplatzten Enrich-Transfer: "Prüfen alles bis zum Schluss"

Rouven Schröder (Foto) hat erläutert, weshalb Schalke Abstand von einer Verpflichtung Sergi Enrichs genommen hat. Foto: Imago.
Rouven Schröder (Foto) hat erläutert, weshalb Schalke Abstand von einer Verpflichtung Sergi Enrichs genommen hat. Foto: Imago.

Am Dienstag bahnte sich der Transfer von Sergi Enrich zum FC Schalke 04 an. Einen Tag später verkündeten die Knappen jedoch, von einer Verpflichtung Abstand zu nehmen. Sportdirektor Rouven Schröder äußerte sich zu den Beweggründen.

Um den Kader in der Sturmspitze noch einmal zu ergänzen, zogen die Verantwortlichen des FC Schalke 04 in Erwägung, den vertragslosen Stürmer Sergi Enrich verpflichten. Der 31-jährige Spanier, der nach sechs Jahren für SD Eibar kein neues Arbeitspapier erhalten hatte, wird künftig aber nicht für Königsblau spielen. Am Mittwoch erklärte der Zweitligist, von einer Verpflichtung abzusehen.

Schröder: "Wir wollten ihn testen"

Von Sky auf den geplatzten Transfer angesprochen, sagte Sportdirektor Rouven Schröder: "Es ist grundsätzlich so, dass es ein vertragsloser Spieler ist und wir uns Überlegungen gemacht haben, zu sagen, wir werden den Kader noch einmal verbreitern. Da fiel die Wahl auf Sergi Enrich. Wir haben ihn eingeladen. Es war von Anfang an klar, dass wir ihn testen wollen." Mit Bezug auf den Sex-Skandal, wegen dem Enrich 2016 für Negativschlagzeilen sorgte und laut eines Berichts der Marca zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt wurde, ergänzte Schröder: "Eins ist klar: Wir prüfen alles bis zum Schluss, bis vor der Unterschrift. Dann gibt es eine Entscheidung. Wir haben uns dagegen entschieden. Es gab keine Einigung, wir haben von einer Verpflichtung abgesehen."

Florian Bajus  
08.09.2021