Im Training passiert

Schock für den HSV: Suhonen fällt mit Wadenbeinbruch aus

Suhonen steht dem HSV nicht mehr zur Verfügung. Foto: Getty Images
Suhonen steht dem HSV nicht mehr zur Verfügung. Foto: Getty Images

Dem Hamburger SV steht am Sonntag ein Herzschlagfinale in der 2. Bundesliga bevor. Zwischen der Euphorie des direkten Aufstiegs, dem Erreichen der Relegationsspiele und dem undankbaren vierten Platz ist alles möglich. Die Vorbereitung auf die Partie bei Hansa Rostock wird von einer Schocknachricht beeinträchtigt: Anssi Suhonen hat sich schwer verletzt.

Bei einer Trainingseinheit am Mittwoch war der Mittelfeldspieler nach Augenzeugenberichten bei einem Zweikampf umgeknickt, ein Physiotherapeut transportierte ihn per Golfwagen in die Katakomben. Die Rede war dabei von einer möglichen Verletzung am Bänderapparat, die ein Mitwirken von Suhonen in etwaigen Relegationsspielen in Frage gestellt hätte. Am Donnerstag machte der HSV aber eine noch schlimmere Diagnose öffentlich. Der 21-Jährige hat sich demnach einen Wadenbeinbruch zugezogen.

 

Ausfall für "längere Zeit"

"Er erlitt keinen komplizierten Bruch und wird direkt am heutigen Donnerstag operiert. Anschließend wird Suhonen längere Zeit ausfallen", lassen die Rothosen wissen. Der Juniorennationalspieler gehörte in der laufenden Saison zu den Entdeckungen von Tim Walter, der ihm im August zum Debüt in der 2. Bundesliga verhalf. Gerade in der starken letzten Saisonphase hat sich Suhonen als Antreiber in der ersten Elf des Chefcoachs festgespielt. Im Finale am Sonntag und den möglichen Relegationsspielen könnten David Kinsombi oder Moritz Heyer den Platz von Suhonen einnehmen, dessen Fehlen in jedem Fall einen herben Verlust darstellt.

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Lars Pollmann  
12.05.2022