"Bezüglich der Jobattraktivität"

Schmidt: "Hertha eine der Top-Adressen des deutschen Fußballs"

Schmidt ist seit Dezember Chef bei Hertha. Foto: Imago
Schmidt ist seit Dezember Chef bei Hertha. Foto: Imago

Hertha BSC könnte nach Niederlagen von Bielefeld und Köln als ein Gewinner des Spieltags hervorgehen. Dafür bräuchte es freilich einen Überraschungserfolg gegen RB Leipzig. Aktuell zählt für die Alte Dame nur der Klassenerhalt. Im Anschluss will Carsten Schmidt den Klub sukzessive nach vorn bringen.

Dabei gilt die Entscheidung für einen neuen Sportchef in Nachfolge des kürzlich beurlaubten Michael Preetz als die wichtigste Weiche, die es zu stellen gilt. Der erst seit Dezember amtierende Vorstandsboss ist sicher, dass sein Klub einen qualifizierten Kandidaten an Land ziehen kann. "Hertha BSC ist bezüglich der Jobattraktivität eine der Top-Adressen des deutschen Fußballs", sagt Schmidt gegenüber Bild am Sonntag. Dafür spreche die Stadt Berlin und "eine großartige Hertha-Fanbase".

"Ausgangsposition, die 80% der Liga gerne hätten"

Außerdem mache das Engagement von Investor Lars Windhorst den Klub für potenzielle Mitarbeiter in Führungspositionen interessant. "Durch unseren Investor haben wir eine wirtschaftliche Ausgangsposition, die wahrscheinlich 80 Prozent der Bundesligisten gerne hätten", formuliert Schmidt. Zuletzt spekulierten Medien vor allem mit Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt als neuem Sportchef von Hertha BSC. Unabhängig von Namen meint Schmidt, "Ende Mai, Anfang Juni wird eine Entscheidung getroffen sein müssen, um gemeinsam die neue Saison planen zu können".

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Lars Pollmann  
21.02.2021