Dynamo-Rückkehr?

Schmidt bestätigt: "Natürlich war Leistner eine Überlegung"

Leistner wäre nach acht Jahren zu Dynamo zurückgekehrt. Foto: Imago
Leistner wäre nach acht Jahren zu Dynamo zurückgekehrt. Foto: Imago

Nur weniger Tage nach seiner Vertragsauflösung beim Hamburger SV hat sich Toni Leistner unter der Woche dem belgischen Erstligisten VV St. Truiden angeschlossen. Kurzzeitig stand auch eine Rückkehr des Innenverteidigers zu Dynamo Dresden im Raum. Alexander Schmidt bestätigt dies nun vonseiten des Aufsteigers.

"Natürlich war es eine Überlegung. Er ist Dresdner, ein Zweikämpfer, ich halte sehr viel von ihm", zitiert das Portal Tag24 den Chefcoach der Sachsen. Sonderlich realistisch war die Heimkehr von Leistner aber wohl nicht, wie Schmidt aus zwei Gesichtspunkten erklärt. "Erst einmal vertrauen wir unseren Leuten und dann waren es auch finanzielle Gründe", so der 52-Jährige. Leistner habe beim HSV "einen Bombenvertrag" gehabt, der für den Aufsteiger in die 2. Bundesliga nicht darstellbar war.

"Hätte uns mit Sicherheit weitergeholfen"

"Es gibt Dinge, da muss ich mich als Trainer unterordnen. Von der Leistung her ist er ein Spieler, der uns mit Sicherheit weitergeholfen hätte", betont Schmidt. Allerdings weiß der Cheftrainer von Dynamo Dresden auch, dass mit der prominenten Personalie womöglich auch ein Problem auf ihn zugekommen wäre. "Spätestens in zwei, drei Monaten hätten wir ein Thema gehabt", so Schmidt. Schließlich ist Dynamo auch nach dem Kreuzbandriss von Leistungsträger Tim Knipping zahlenmäßig gut besetzt in der Abwehrzentrale.

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Lars Pollmann  
05.09.2021